Sound city : Beethovens Fünfte aus dem Schrott

Marlon und seine Mutter probieren, wie es gehen könnte.
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Marlon und seine Mutter probieren, wie es gehen könnte.

Perleberger Relais-Verein animierte Besucher: Schaffen Sie sich ihre eigene Skulptur

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20. Juli 2015, 08:00 Uhr

Ein Zahnrad, eine rostige Welle. Was passt dazu? Der kleine Marlon überlegt, fragt seine Mutter Nicole Meißner, was sie wohl meint und probiert dann, welche Teile sich wie mit dem Zahnrad verbinden lassen.

Musikstudentin Anja Wetzel und Musikpädagogin Sabine Duschel aus Ziesar sind schon ein ganzes Stück weiter. Die beiden Damen sind an der Kunstinsel, die der Perleberger Verein Relais zum Festival am Hafenspeicher installierte, fündig geworden. Der Verein hat, so erklärt es Mitbegründer und Künstler Jost Löber, Prignitzer Schrottteile zusammengetragen. Mit Kreativität kann daraus jeder seine ganz persönliche Skulptur schweißen lassen. „Und jeder kann sein Werk mitnehmen“, betont Löber. Das wollen Anja Wetzel und Sabine Duschel auf jeden Fall. Denn den beiden Musikliebhaberinnen ist es gelungen, aus den Metallteilen solche heraus zu fischen, die sich zu den ersten Noten der 5. Symphonie von Ludwig van Beethoven plus Notenschlüssel zusammenfügen ließen – und das auf einem metallenen Notenblatt. Wenn das keine tolle Erinnerung an SoundCity 2015 ist!

Auch Marlon und seine Mutti sind wieder etwas weiter. Und sie wollen ihre Skulptur dann später auch mitnehmen. „Es ist ja eine ganz witzige Idee. Und dass man sich das auch noch schweißen lassen kann, finde ich irre“, so Nicole Meißner.  

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