Barack Obama

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04. November 2012, 06:45 Uhr

Seine Haare sind grauer geworden, und manchmal sieht er etwas müde aus. Aber nichts hat sich an der rhetorischen Brillanz des ersten schwarzen US-Präsidenten Barack Obama geändert, der 2008 die Wahl gewann und die Welt in seinen Bann zog. Obamas erste Amtszeit hatte Licht und Schatten. Er konnte mit einem Konjunkturprogramm den wirtschaftlichen Niedergang stoppen, rettete die US-Autoindustrie und setzte historische Reformen im Gesundheits- und Finanzwesen durch. Er beendete den Irak-Krieg, leitete den Abzug der US-Truppen aus Afghanistan ein und sicherte sich mit der Tötung von Osama bin Laden den Ruf eines entschlossenen Terroristenjägers. Die versprochene Schließung des Gefangenenlagers Guantánamo blieb er dagagen schuldig, ebenso Klimaschutzgesetze oder eine Einwanderungsreform. Bei den Kongresswahlen 2010 verloren seine Demokraten die Mehrheit.

Barack Hussein Obama wurde am 4. August 1961 in Hawaii als Sohn eines Kenianers und einer weißen Studentin aus Kansas geboren. Bis zum zehnten Lebensjahr wohnte er mit seiner Mutter in Indonesien, danach meist bei seinen Großeltern auf Hawaii. Er studierte an renommierten Universitäten, war Sozialarbeiter und dann Bürgerrechtsanwalt. 1992 lernte er die Anwältin Michelle Robinson kennen. Das Paar heiratete und bekam zwei Töchter.

Obamas nationaler politischer Aufstieg begann 2004 mit einer gefeierten Rede auf dem Parteitag der Demokraten. Damals kandidierte er erfolgreich für den US-Senat. 2007 gab er seine Bewerbung um das Präsidentenamt bekannt und gewann dann die Wahl gegen John McCain.

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