Drei Fragen an den Bürgermeister : Bandenitz im Fokus

dietrich groth

Ort profitiert von der Lage an der B321 und A24

svz.de von
21. März 2016, 14:20 Uhr

Seit Januar ist Dietrich Groth Bürgermeister in Bandenitz. Im Interview mit Franca Niendorf erzählt er von den Vorzügen der Gemeinde, von Plänen und Wünschen.

Was zeichnet die Gemeinde aus?

Sie profitiert von der Autobahn, der Bundesstraße und der Nähe zu Schwerin und Hamburg. Damit ist auch die Weiterentwicklung nach vorne getrieben worden. Bandenitz steht im Fokus, was von Vorteil für viele Gewerbetreibende im Ort ist. Wir haben eine solide Wirtschaftsstärke, eine eigene Kita und mit dem Chor, Dorfclub und der Feuerwehr viele Aktivitäten.

Was will die Gemeinde tun, um auch zukünftig bestehen zu können?

Wir möchten das weiter entwickeln, was wir haben. Die Kita zum Beispiel. Das wäre ein Wunsch. Genauso das Kultur- und Vereinsleben. Dabei helfen neue Ideen und unsere gute Wirtschaft. Alle Gewerbetreibenden tragen ihren Teil dazu bei. Und wir wollen unsere Eigenständigkeit behalten, aber mit Hoort, Gammelin und Zachun kooperieren. Wir haben jetzt schon eine gute Zusammenarbeit. Die möchte ich noch ausbauen. Gammelin hat eine Schule; in Zachun ist eine Sporthalle geplant; Kinder sind dort schon jetzt im Sportverein; wir haben eine Kita... Wir müssen in den Dialog treten und schauen, wo wir voneinander profitieren können.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Wir brauchen mehr Geld für den Ausbau von Straßen und Wegen in den Gemeinden. Da könnte der Landkreis uns mehr unterstützen, auch wenn er mitunter nicht direkt zuständig ist. Ein Beispiel ist der Radweg an der B321 zwischen Hagenow und Schwerin. Im Bereich der Autobahnbrücke fehlt er. Ein weiteres Beispiel ist die K27 zwischen Gammelin und Radelübbe. Dort wäre ein begleitender Radweg möglich. Das Miteinander ist aber ganz entscheidend. Jede Gemeinde sollte, wenn möglich, Dinge gemeinsam mit dem Kreis entwickeln.

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