Drei Fragen an den Ortsbeirat : „Autos stehen lassen“

Halten die Fäden bei der Vorbereitung des Stadtteilfestes in den Händen: Paulskirchenpastor Herbert Manzei (l.) und Ortsbeiratsvorsitzer Steffen Wehner.
Halten die Fäden bei der Vorbereitung des Stadtteilfestes in den Händen: Paulskirchenpastor Herbert Manzei (l.) und Ortsbeiratsvorsitzer Steffen Wehner.

Steffen Wehner wünscht sich weniger Verkehr auf Straßen

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16. November 2015, 13:28 Uhr

„Machen statt meckern“ ist ein Grundsatz, dem Steffen Wehner gerne folgt, so sagt er. Seit 2009 arbeitet er im Ortsbeirat der Feldstadt. SVZ fragte nach.

Was unternimmt der Ortsbeirat für die Wiederbelebung der Goethestraße?

Die Frage umreißt die Grenzen dessen, was ein Ortsbeirat leisten kann. Im Gegensatz zur Verwaltung kennen wir als Ortsbeiräte nicht die Hauseigentümer und umgekehrt spricht uns auch kein interessierter Gewerbetreibender an. Ehrlicherweise muss man nun antworten: Wir können wenig tun.

Was muss passieren, damit das „Center Bleicherufer“ wiederbelebt wird?

Ein Indoor-Spielplatz, ein Fitnessclub o.ä. wäre für mich vorstellbar. Nur wenn man neben dem Kino noch ein Angebot etabliert, dass für regelmäßige Laufkundschaft sorgt, kann man erwarten, dass sich wieder Gastronomen ansiedeln. Vermutlich wäre auch ein entscheidender Schritt, dass der Eigentümer über die Höhe der Mieten nachdenkt.

Was wünschen Sie sich für Ihren Stadtteil?

Die Blechlawine, die allmorgendlich Kinder zu den Schulen bringt, ist unfassbar. Wenn plötzlich alle das Auto stehen lassen, wäre so wenig Verkehr, dass die Kleinen ziemlich sicher mit dem Rad oder zu Fuß zur Schule kommen könnten. Außerdem sind die unterirdischen Sammelbehälter am Karl-Liebknecht-Platz untauglich. Hier muss sich dringend etwas ändern.


 

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