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Drei Fragen an den Bürgermeister : Ausstrahlung in Region

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Reinhard Mach: Interesse für eigene Stadt entwickeln

svz.de von
erstellt am 29.Dez.2015 | 09:14 Uhr

Was zeichnet Ihre Stadt aus?

Reinhard Mach: Ludwigslust ist Mittelzentrum und sich dieser mittelzentralen Bedeutung auch sehr bewusst. Deshalb gibt es hier viele Dinge, die mit der Stadt initiiert werden für die Menschen in der Region. Beispiel: Wir haben eine Bibliothek, die von den Nutzern her einen großen Radius hat. Wir haben das Mehrgenerationenhaus, das von vielen Menschen aus der Region genutzt wird. Oder nehmen Sie den Adventsmarkt. Unsere Stadtentwicklungsgesellschaft tut da sehr viel, so dass er sich nicht verstecken muss.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Wenn der Besucher Tourist ist, dann unbedingt das Ensemble Schlosspark-Schloss-Stadtkirche. Wenn er noch mehr Zeit hat, vielleicht die städtebauliche Achse Schlossstraße-Alexandrinenplatz oder Kanalstraße, Lindenstraße, um ein Gefühl zu bekommen, wie es gewesen sein könnte in der städtebaulichen Entwicklung, als der Großherzog das Bauen erlaubte. Wenn er Ludwigsluster ist, würde  ich empfehlen, sich in den Stadtteilen umzusehen, die er nicht regelmäßig besucht. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel in der Ortsgestaltung gemacht. Ich weiß nicht, ob die Techentiner mal in den Kohlhöfen gewesen sind, oder die Bewohner der Schweriner Allee in Techentin.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Die Förderung von Kindern in Kindertagesbetreuung in eine Hand zu legen, damit Eltern nicht wie aktuell zu einer Odyssee verdammt sind. Aktuell beschäftigen sich mit diesem Thema das Jobcenter, der Fachdienst Jugend und der Fachdienst Soziales. Wenn das auf Kreisebene nicht geht, biete ich an, gegen Erstattung einer Verwaltungspauschale dies für die Ludwigsluster Kinder im kooperativen Bürgerbüro zu regeln.

Danke für das Gespräch.

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