Auslandsreisen mit dem Vierbeiner

svz.de von
13. Juli 2012, 10:05 Uhr

Waren/Waren | Wenn Frauchen und Herrchen mit dem geliebten Vierbeiner auf Reisen gehen möchten, dann könnte eine vorausschauende Planung von Nöten sein.

Martina Kay, Amtstierärztin im Bereich Mecklenburgische Seenplatte, sieht in Deutschland zwar keine größeren Probleme, aber wenn es ins Ausland geht, dann müssen Tierhalter Einiges beachten.

So müssen beispielsweise Hunde einen Chip tragen, einen europäischen Kleintierpass besitzen und auch ein amtstierärztliches Attest vorlegen können. Der behandelnde Tierarzt kann da behilflich sein, indem er die Vordrucke für den Kleintierpass aushändigt. "Wenn man jedoch nach Schweden, Norwegen oder nach Großbritannien möchte, ist ein Attest nötig, das belegt, dass das Tier genügend Antikörper gegen Tollwut gebildet hat", sagt Martina Kay. Das hängt damit zusammen, dass es beispielsweise in Skandinavien noch nie Tollwut-Fälle gegeben habe. "Und diese Länder das auch weiter so haben wollen", fügt sie hinzu. Außerdem ist es wichtig zu hinterfragen, ob bestimmte Länder wirklich alle Hunderassen dulden.

"Aber", gibt die Amtstierärztin zu bedenken, "alle Tierbesitzer sollten sich überlegen, ob das Haustier wirklich mit auf Reisen soll". Das ist echter Stress für die Vierbeiner. Und vor Ort sei die Gefahr groß, dass sich die Tiere mit heimischen Parasiten und Krankheiten infizieren.

Wer sich hingegen für eine Tierpension in der Heimat entscheidet, der muss sich an die Auflagen des Pensionsbesitzers halten. Denn: In Deutschland gibt es keine Impfvorschriften. Seriöse Pensionen würden allerdings eine Kombinationsimpfung verlangen. Darunter fallen zum Beispiel Tollwut, Staupe oder auch Zwingerhusten. Das seien reine Vorsichtsmaßnahmen, so Martina Kay. Viele fremde Hunde kommen während ihres Pensionaufenthaltes miteinander in Kontakt und da ist die Ansteckungsgefahr groß. "Und keine Pension möchte Ausgangspunkt für Krankheiten sein", erklärt die Amtstierärztin. <Text1>kjkljkl</Text1> Wenn Frauchen und Herrchen mit dem geliebten Vierbeiner auf Reisen gehen möchten, dann könnte eine vorausschauende Planung von Nöten sein.

Martina Kay, Amtstierärztin im Bereich Mecklenburgische Seenplatte, sieht in Deutschland zwar keine größeren Probleme, aber wenn es ins Ausland geht, dann müssen Tierhalter Einiges beachten.

So müssen beispielsweise Hunde einen Chip tragen, einen euopäischen Kleintierpass besitzen und auch ein amtstierärztliches Attest vorlegen können. Der behandelnde Tierarzt kann da behilflich sein, indem er die Vordrucke für den Kleintierpass aushändigt. "Wenn man jedoch nach Schweden, Norwegen oder nach Großbritannien möchte, ist ein Attest nötig, das belegt, dass das Tier genügend Antikörper gegen Tollwut gebildet hat", sagt Martina Kay. Das hänge damit zusammen, dass es beispielsweise in Skandinavien noch nie Tollwut-Fälle gegeben habe. "Und diese Länder das auch weiter so haben wollen", fügt sie hinzu. Außerdem ist es wichtig zu hinterfragen, ob bestimmte Länder wirklich alle Hunderassen dulden.

"Aber", gibt die Amtstierärztin zu bedenken, "alle Tierbesitzer sollten sich überlegen, ob das Haustier wirklich mit auf Reisen soll". Das ist echter Stress für die Vierbeiner. Und vor Ort sei die Gefahr groß, dass sich die Tiere mit heimischen Parasiten und Krankheiten infizieren.

Wer sich hingegen für eine Tierpension in der Heimat entscheidet, der muss sich an die Auflagen des Pensionsbesitzers halten. Denn: In Deutschland gibt es keine Impfvorschriften. Seriöse Pensionen würden allerdings eine Kombinationsimpfung verlangen. Darunter fallen zum Beispiel Tollwut, Staupe oder auch Zwingerhusten. Das seien reine Vorsichtsmaßnahmen, so Martina Kay. Viele fremde Hunde kommen während ihres Pensionaufenthaltes miteinander in Kontakt und da ist die Ansteckungsgefahr groß. "Und keine Pension möchte Ausgangspunkt für Krankheiten sein", erklärt die Amtstierärztin.



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