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Hintergrund : Aus für fünf Amtsgerichte, sechs werden Zweigstellen

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erstellt am 06.Okt.2014 | 19:52 Uhr

„Die SPD/CDU-Regierung hält Strukturänderungen in der Justiz MV für unverzichtbar, um auch bei rückläufiger Bevölkerungszahl künftig eine effiziente und solide Rechtsprechung zu gewährleisten“, begründet das Justizministerium die Reform.

Die Zahl der Amtsgerichte wird von 21 auf 10 verringert. Bestehen bleiben sie in Greifswald, Güstrow, Ludwigslust, Neubrandenburg, Pasewalk, Rostock, Schwerin, Stralsund, Waren und Wismar.

Am 1. Dezember 2014 wird das Amtsgericht  Ueckermünde geschlossen, am 16. März 2015 Hagenow, 11. Mai 2015 Bad Doberan, am 31. August 2015  Wolgast und am 27. Februar 2017 Ribnitz-Damgarten.

Sechs Standorte werden zu Zweigstellen umgewandelt: am 6. Oktober 2014  Anklam zu einer  des Amtsgerichtes Pasewalk, am 2. Februar 2015    Neustrelitz in eine Zweigstelle des Amtsgerichtes  Waren, am 11. Mai 2015 Parchim in eine Zweigstelle des Amtsgerichtes Ludwigslust, am 13. Juli 2015 Grevesmühlen in eine Zweigstelle des Amtsgerichtes Wismar, am 28. September 2015    Demmin in eine Zweigstelle des Amtsgerichtes Neubrandenburg und am 23. November 2015     Bergen in eine Zweigstelle des Amtsgerichtes Stralsund.

Das Oberlandesgericht sitzt weiter in Rostock. Auch da bleiben die vier Standorte Rostock, Schwerin, Stralsund und Neubrandenburg erhalten. Das Landessozialgericht zieht allerdings von Neubrandenburg nach Neustrelitz.

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