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23. November 2017 | 08:49 Uhr

Lassahn : Aus der Historie

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft waren das mit der Eisenbahnlinie angebundene Zarrentin und der Schaalsee von strategischer Bedeutung. Noch heute kann man in der Nähe von Bantin die Reste der großen Tanklager aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs erkennen.

Nach der deutschen Niederlage wurde Lassahn, das traditionell immer zu Ratzeburg gehört hatte, im Rahmen eines Gebietsaustausches von der englischen zur russischen Besatzungszone zugeordnet, was mit einer hastigen Umsiedelung von Bewohnern nach Westen und Neubesiedelung verbunden war. Die Umstrukturierung der Landwirtschaft zu großen Betrieben und die unmittelbar im Gemeindegebiet verlaufende Grenze am See prägten das Ortsbild. Die Einrichtungen der Grenztruppen, die im Laufe der Jahre immer weiter befestigten Grenzanlagen, sind noch heute an vielen Stellen gut sichtbar. Der 24 Quadratkilometer große Schaalsee war den Bewohnern der Gemeinde in diesen Jahren praktisch nicht zugänglich. Die undurchlässige Grenze zwischen Ost und West verlief inmitten des Schaalsees. Erst die Wende 1989 hat dies geändert und den See zu einem Erholungsgebiet mit wachsender regionaler Beliebtheit gemacht, was das Bild Lassahns erneut stark verändert hat. Lassahn liegt inmitten des UNESCO-Biosphären-Reservats Schaalee.

Quelle: Seeblick Lassahn

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