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22. November 2017 | 21:36 Uhr

Aus dem Leben Erwin Strittmatters

vom

svz.de von
erstellt am 14.Aug.2012 | 10:55 Uhr

• Erwin Strittmatter wurde am 14. August 1912 in Spremberg (Niederlausitz) geboren und starb am 31. Januar 1994 in Schulzenhof bei Dollgow (Ruppiner Land), wo er auch beerdigt ist;

• Seine Kindheit verbrachte er in Bohsdorf nahe Spremberg, wo seine Eltern einen Krämerladen betrieben;

• Nach dem Besuch des Reform-Realgymnasiums in Spremberg arbeitete er als Bäckergeselle, Kellner, Hilfsarbeiter und Tierpfleger und nach dem Zweiten Weltkrieg unter anderem als Amtsvorsteher und Zeitungsredakteur in Senftenberg, ab 1951 freier Schriftsteller;

• Er gehörte im Zweiten Weltkrieg der Ordnungspolizei an, Beteiligung an Einsätzen in Slowenien, Griechenland und Finnland im Polizeigebirgsjägerregiment 18, ab 1942 Bataillonsschreiber, ab 1944 Kriegsberichter;

• Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Ochsenkutscher" (1950), "Katzgraben" (1953), "Tinko" (1954), die Trilogie "Der Wundertäter" (1957, 1973 und 1980), "Pony Pedro" (1959) und die autobiografische Trilogie "Der Laden" (1983, 1987 und 1993).

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