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23. September 2017 | 11:06 Uhr

Das Netzwerk : Aus 30 werden 400

vom
Aus der Onlineredaktion

2013 gegründet, wächst der Verein kontinuierlich

von
erstellt am 07.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Gegründet wurde das Netzwerk „Tapfere Knirpse“ im Jahr 2013. Damals bestand es aus 30 Fotografen. Das Ziel: Familien mit schwerkranken und behinderten Kindern in einer schwierigen Zeit durch schöne Fotos ein wenig Mut machen. „Anstoß für die Vereinsgründung war die Internet-Suche der Schweizer Organisation ,Herzensbilder‘ nach einem Fotografen, der die Anfrage einer Familie aus Deutschland für ein Foto-Shooting übernehmen könne“, erinnert sich Günter Jagodzinska. „In Gesprächen zwischen mir und der Schweizer Kollegin stellte sich he-raus, dass dies kein Einzelfall war“, so der Vereinsvorsitzende. Mittlerweile hätten sich mehr als 400 Kollegen dem Projekt angeschlossen. Vor allem in Metropolregionen wie Berlin, München, Köln oder auch Rostock sei die Fotografendichte sehr gut. In anderen Bereichen der Republik , in erster Linie auf dem flachen Land, bestehe aber noch Bedarf. Dort müssten  die Fotografen teilweise 100 Kilometer und mehr zu einem Termin zurücklegen. „Wir haben bisher 1050 Shooting-Zusagen gegeben, von denen mehr als 750 zum Abschluss gebracht worden sind“, sagt Günter Jagodzinska. Dennoch bittet er Familien, die eigene Situation richtig einzuschätzen: „Jede Krankheit ist schlimm, selbst die sogenannten Kinderkrankheiten beeinträchtigen für eine gewisse Zeit den Alltag beträchtlich. Wir bitten aber darum, bei vorüber gehenden Krankheiten unser Angebot nicht in Anspruch zu nehmen.“

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