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Splitter : Augentagesklinik: Modernes im historischen Haus

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erstellt am 09.Dez.2015 | 11:13 Uhr

Augenkliniken gibt es viele, Gutsparkanlagen auch. Die Kombination in Groß Pankow dürfte jedoch ziemlichen Seltenheitswert besitzen: 1993 gründeten Prof. Bernhard von Barsewisch und Kurt-Dietrich Freiherr von Wolff die  Augen-Tagesklinik, sie  gehört zu den führenden Einrichtungen Ostdeutschlands. Im historischen  Gutshaus, umgeben von einem Landschaftspark, ist die Klinik mit modernster Ausstattung untergebracht. Zur Einrichtung  gehören auch ein Gästehaus mit Übernachtungsmöglichkeiten unter medizinischer Betreuung für  Patienten und deren Begleitung, das Augen-Diagnostik-Centrum  (ADC) Groß Pankow und eine Belegabteilung im KMG Klinikum Pritzwalk.

Früher Rittergut, heute ein schöner Ort der Ruhe

Luggendorf  Mit 711 Jahren gehört das Dorf Groß Pankow zu den älteren Ansiedlungen in  der Prignitz.   Luggendorf  ist mit der Ersterwähnung 1542 deutlich jünger. Beide Orte gingen einst aus Rittergütern hervor. Luggendorf war lange eigenständig, wurde dann 1928 eingemeindet, gehörte zunächst zu Tüchen, später zu Groß Pankow.

Den Namen des kleinen Örtchens Luggendorf  kennen die meisten aufgrund der reichen Kiesvorkommen und der intensiv bewirtschafteten Kiesgrube. Dieses Areal befindet sich jedoch außerhalb des Ortes. Speziell im Sommerhalbjahr lohnt sich durchaus ein Abstecher, zum Beispiel mit dem Fahrrad,  in das  fast unberührt wirkende  Dorf, das von einer  charmant geschwungenen, langen Kopfsteinpflasterstraße durchzogen wird.  Die Häuser und Grundstücke sind so angeordnet, dass viel Platz für Ausblicke in die landschaftlich reizvolle Umgebung bleibt.

Luggendorf hatte übrigens auch eine eigene Kirche, die 1775 erbaut wurde, heute  jedoch nicht mehr vorhanden ist.


Mit dem imposanten „Willi“ hat die Schule sogar ein eigenes Maskottchen. Foto: Schule
Mit dem imposanten „Willi“ hat die Schule sogar ein eigenes Maskottchen. Foto: Schule

Die Schule und der Traum vom Fliegen

Gross Pankow Klein aber oho: Die Grundschule „Juri Gagarin“. 2001 war sie noch eine Gesamtschule, die bis zu 10. Klasse führte. Nach  Rekonstruktion  2007 besteht das Haus in seiner jetzigen Form als Grundschule. Investiert wurde jüngst in eine moderne Schulküche sowie in die Räume für Hort und Jugendclub. Der Name „Juri Gagarin“ überdauerte die Zeiten. Verliehen wurde er in den 60er Jahren und erfuhr mit dem 50. Jahrestag des Gagarinfluges 2011 und einer   Festwoche neue Bedeutung. Die Schule würdigt die Menschheitsleistung und trägt Gagarins Traum vom Fliegen Rechnung. Einen aktiven Förderverein gibt es übrigens auch und eine tolle Internetseite: www.gagarin-grundschule-gross-pankow.de.

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