Drei Fragen an den Bürgermeister : Aufschwung in 1990ern

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Hans-Jürgen Zobjack lobt seine Vorgänger

svz.de von
01. Juni 2016, 14:13 Uhr

Seit sieben Jahren ist Hans-Jürgen Zobjack Bürgermeister in Alt Meteln.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Alt Meteln hat sich aus einem Bauerndorf zu einem modernen Dorf entwickelt. Nach der Wende ging es mit der Gemeinde bergauf. Maßgeblichen Anteil daran haben meine Vorgänger-Bürgermeister Heidemarie Fischer und Dieter Franz. So entstand zum Beispiel das Wohngebiet „Wolters Holt“. Straßen wurden erneuert, eine neue Turnhalle entstand. Wichtig war die Neugestaltung des Dorfkerns. Wir haben einen sehr engagierten Heimatverein, einen Jugendklub, sind auch auf den Sport- und Karateverein und vor allem auf unsere Feuerwehr stolz. Überhaupt muss man das Engagement vieler Freiwilliger betonen, denn ohne sie wäre das gesellschaftliche Leben in den Dörfern gar nicht machbar. In der Gemeinde sind mehrere Handwerksbetriebe zu Hause. Gerade bauen wir die Kita aus, um bessere Bedingungen für Kinder und Erzieherinnen zu schaffen. Sehr froh sind wir, dass wir es geschafft haben, den kleinen Dorfladen zu erhalten. Er ist gerade für die ältere Generation wichtig. Die Heimatstube im Dorfgemeinschaftshaus wird rege genutzt. Hier treffen sich Seniorinnen, um gemeinsam zu stricken oder zu häkeln. Die Heimatstube kann auch für private Feiern genutzt werden.

Was soll sich ein Besucher ansehen?

Unsere Gemeinde hat vor allem kulturell allerhand zu bieten. So haben wir in Alt Meteln das Piano-Haus Kunze. Hier finden immer wieder mal Veranstaltungen wie Konzerte statt. Die Werkstatt ist hier ansässig, die zu besonderen Anlässen ihre Türen für Besucher öffnet. Auch in der Pfarrscheune und in der Kirche finden Veranstaltungen statt – für Jung und Alt.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Dass die Kreisumlage in Nordwestmecklenburg auch mal gesenkt wird. Dass sich die Mitarbeiter der Bauabteilung des Kreises besser mit der Gemeinde verständigen und nicht nur vom „grünen Tisch“ aus entscheiden. Dass sich das Projekt mit dem Nahbus positiv entwickelt. Gleichwohl gebührt Landrätin Kerstin Weiss auch mal Dank, dass gemachte Zusagen eingehalten wurden.

 

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