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21. November 2017 | 18:50 Uhr

Splitter : Auf Spurensuche in Archiven

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Anke Siebert ist mit Leib und Seele für zwei Gemeinden Ortschronistin

svz.de von
erstellt am 18.Apr.2016 | 09:41 Uhr

Sie ordnet Fotos, blättert in alten Unterlagen, ist im Dorf unterwegs, spricht mit Leuten in der Gemeinde, recherchiert in Archiven in Grabow und Ludwigslust - Anke Siebert ist Dorfchronistin mit Leib und Seele. Eigentlich ist die 59-Jährige gelernte Agraringenieurin für Tierproduktion für die Chronik der Gemeinde Prislich verantwortlich, aber seit Sommer 2012 hat sie sich auch der Chronik der Gemeinde Karstädt und der Feuerwehr angenommen.

„Weil die Bürgermeisterin mich gefragt hat“, lachte Anke Siebert. „Ich habe sie angesprochen, ob sie es machen würde, weil sich hier bei uns keiner gefunden hatte“, schmunzelt Kriemhilde Franck. Anlässlich des Landeswettbewerbs um die schönsten Dörfer im Jahre 2011 hatte Anke Siebert im Gemeindehaus Prislich die Chronikbände der Jury derart überzeugend präsentiert, dass sie dafür einen Preis bekam. Das überzeugte auch Bürgermeisterin Kriemhilde Franck, sie zur Mitarbeit in Karstädt zu gewinnen. „Ich habe dann zu Hause mit ihr darüber gesprochen und wir haben das Thema in der Gemeindevertretung beraten. Seit 2012 ist sie unsere Chronistin. Und sie leistet gute Arbeit.“ Diese Tätigkeit möchte Anke Siebert auch nicht missen. „Es muss einem aber liegen, man muss an der Sache Spaß haben und auch sehr geduldig sein. Ich möchte es solange machen, wie ich es darf“, so die Ortschronistin, die jeden Freitag von 8 bis 12 Uhr im Gemeindehaus in Karstädt anzutreffen ist.

 

Blick auf den Teilemarkt beim Oldtimertreffen des SR-Oldieclub.
Blick auf den Teilemarkt beim Oldtimertreffen des SR-Oldieclub. Foto: Mick
 

Oldtimer-Treffen locken Technik-Fans

Der SR-Oldieclub Karstädt mit seinem Vorsitzenden Hans-Joachim Roddeck hat die Gemeinde mit seinen jährlichen Oldtimertreffen mit Teilemarkt weithin bekannt gemacht. Hunderte Gäste und Fans pilgern auf das Areal am Gemeindehaus, um die liebevoll gepflegten alten Mopeds, Motorrädern, Pkw und Treckern in Augenschein zu nehmen. Da gibt es vom SR1 bis zu verschiedenen Simson-Mopeds, vom Trabi bis zum Kübelwagen viel zu sehen und zu bestaunen.

Die Aussteller haben Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu fachsimpeln, reger Andrang herrscht auch bei den Verkäufern beim Teilemarkt. Im Vorjahr fand das 16. Treffen statt, die Veranstaltung ist schon fast ein Selbstläufer, die Fans aus der Region von Boizenburg bis Schwerin, Perleberg und Lübz wissen, dass sie in jedem Jahr am ersten Sonntag im Juli stattfindet. Im Schnitt kommen 500 Leute mit ihren Fahrzeugen, bei rund 450 bis 500 Besuchern kann der Verein, der auch in puncto Jugendarbeit von sich reden macht, mit der Resonanz sehr zufrieden sein.

 

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