Auch Popstars spüren die Krise

Auch Paul McCartney leidet unter der Wirtschaftskrise - allerdings auf hohem Niveau.
Auch Paul McCartney leidet unter der Wirtschaftskrise - allerdings auf hohem Niveau.

Die Wirtschaftskrise macht auch vor Popstars nicht halt: Infolge der Rezession sind die Millionen weltberühmter Musiker deutlich zusammengeschrumpft.

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25. April 2009, 05:48 Uhr

London (dpa) - Künstler wie Elton John oder Robbie Williams haben im vergangenen Jahr einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens verloren. Das geht aus der Reichenliste der Zeitung «Sunday Times» hervor, die das Vermögen von 50 britischen Musikmillionären auflistet.

Demnach büßte Paul McCartney 60 Millionen Pfund ein. Arm ist der Ex-Beatle dadurch allerdings noch lange nicht: Er besitzt noch immer ein Gesamtvermögen von 440 Millionen Pfund (490 Millionen Euro).

Stars haben Geld durch Immobilien und Aktien-Portfolios verloren

Elton Johns Geldberg schrumpfte dem Bericht zufolge um 26 Prozent auf 175 Millionen Pfund, der von Tom Jones um 24 Prozent auf 130 Millionen. Ex-Take-That-Star Robbie Williams hat es ebenfalls knüppeldick getroffen: Er verlor wegen der Wirtschaftskrise 25 Millionen Pfund und verfügt nun «nur» noch über 80 Millionen, schreibt die Zeitung weiter. Auch die skandalumwitterte Soulsängerin Amy Winehouse musste Federn lassen: Ihr Vermögen verringerte sich um die Hälfte auf fünf Millionen Pfund.

Grund für die Millionen-Schmelze: Die Stars legen ihre Geld oft in Immobilien und Aktien-Portfolios an. Und der Wert dieser Investitionen ist durch die Talfahrt an den Börsen und an den Immobilienmärkten nach unten gerauscht.

Die Liste der Musikmillionäre wird angeführt vom ehemaligen Plattenfirma-Boss Clive Calder. Er verweist mit 1,3 Milliarden Pfund seinen nächsten Rivalen - den Musicalkomponisten Andrew Lloyd-Webber - und dessen 750 Millionen Pfund auf Platz Zwei. Auf Rang drei folgt dann McCartney. Ebenfalls in den Top-Ten sind Mick Jagger und Keith Richards sowie Sting und die Erben des verstorbenen Ex-Beatles George Harrison.

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