Gruppe D, 3. Spieltag: Hiddink fordert die Niederlande heraus : Arshavin wirbelt und jubelt

Der russische Express überrollte die schwedische Mannschaft mit offensivem Tempofußball. Vor allem Rückkehrer Arshavin wirbelte die gegnerische Defensive durcheinander und sorgte mit seinem Tor für die Entscheidung. Die Schweden hatten dem Angriffsfußball nichts entgegenzusetzen. Coach Guus Hiddink trifft jetzt mit seiner Mannschaft im Viertelfinale auf sein Heimatland Niederlande.

von
18. Juni 2008, 11:58 Uhr

Russlands Coach Guus Hiddink veränderte sein Team im Vergleich zum jüngsten 1:0-Erfolg gegen Griechenland auf einer Position. Nach seiner Rotsperre im letzten Qualifikationsspiel gegen Andorra war Arshavin wieder spielberechtigt und ersetzte Torbinskiy.Schwedens Trainer Lars Lagerbäck musste wie schon bei der 1:2-Niederlage gegen Spanien die verletzten Wilhelmsson (Oberschenkel) und Alexandersson (Wade) ersetzen, so dass er seine Startformation nicht umstellte. Auch der unter Knieproblemen leidende Ibrahimovic versuchte es wieder von Beginn an.Den Russen reichte im Vergleich zu den Schweden kein Remis zum Weiterkommen, so machten sie bereits in der Anfangsphase Druck. Die Hiddink-Elf spielte sich blitzschnell durchs Mittelfeld und versuchte sofort die Spitzen in Szene zu setzen. Der letzte Pass wollte indes noch nicht ankommen, weil die Schweden noch gut organisiert standen, die ihre erste gute Szene nach einem Freistoß hatten. Elmander flankte vors Tor, wo Ibrahimovic köpfte (12.).Die Sbornaja wurde in der Folge zwingender in ihren Aktionen, vor allem Arshavin wirbelte in der Offensive. Nach scharfem Pass von Kolodin vors Tor kam er frei zum Schuss, verzog allerdings deutlich (15.). Der Star von Zenit St. Petersburg war kaum zu bremsen, und die Lagerbäck-Elf kam allmählich ins Schwimmen. Als der Angreifer vom linken Strafraumeck vors Tor spielte, senkte sich der Ball gefährlich und Isaksson lenkte über den Querbalken. Sekunden später schoss Zhirkov bei der anschließenden Ecke nur knapp vorbei (21.).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen