Kommentar : Angst und Schrecken

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02. Juli 2014, 20:55 Uhr

Rocker haben etwas herrlich Verruchtes. Viele Männer mittleren Alters versuchen mit einem „Bike“ einen Kontrapunkt zum bürgerlichen Leben zu finden. Da wachsen schnell Sympathien mit „armen Verfolgten“. Doch um solche Folklore geht’s „echten“ Rockerclubs nicht. Die wollen kriminelle Gewinnmaximierung – mit Prostitution, Drogenhandel, Schutzgeld. Solange das szeneintern bleibt, könnte der deutsche Michel vielleicht abwinken. Doch scheuen solche Rocker nicht zurück, „normale“ Menschen mit martialischem Auftreten und mehr einzuschüchtern – eine Bedrohung, der gegenüber sich Betroffene ohnmächtig fühlen. Da ist konsequente Strafverfolgung ein wichtiges Signal für’s Funktionieren des staatlichen Gewaltmonopols.

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