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Drei Fragen an den Bürgermeister : Andere Wege gehen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Landkreis muss sich als Dienstleister verstehen

svz.de von
erstellt am 18.Apr.2016 | 08:58 Uhr

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Dirk Mittelstädt: Dobbertin und seine Ortsteile sind landschaftlich sehr schön gelegen, inmitten eines Naturschutzgebietes. Neben der Lage zeichnet unsere Gemeinde vor allem das bürgerschaftliche Engagement aus. Die Jugendförderung – auch über die Freiwillige Feuerwehr – ist dabei nicht zu vergessen, ebenso die Kirchengemeinden.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Ganz klar das Kloster mit der Touristeninformation. Das Dorf und seine Ortsteile selbst mit den Fachwerkhäusern, das Mildenitztal, den Klosterpark, den Wanderweg am See mit dem Skulpturenpfad. Auch die ornithologischen Führungen zu Wasser sollte man erlebt haben. Zum Schluss natürlich unsere im Bau befindliche Seniorenwohnanlage.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Der Landkreis muss in Abstimmung mit den Gemeinden, Engagement vor Ort fördern und unterstützen, da muss sich der Landkreis als Dienstleister im Land verstehen. Es geht nicht darum, ehrenamtliches Engagement zu verhindern, ein Eigenanteil am Haushalt von zehn Prozent muss den Gemeinden für freiwillige Aufgaben – gerade für das Ehrenamt – zugestanden werden. Schließlich führen wir ein Drittel unserer Haushaltsmittel an den Landkreis ab. Hier muss in Zukunft eine Veränderung herbeigeführt werden. So große dreigliedrige Verwaltungsstrukturen können wir uns nicht leisten. Wir müssen andere Wege beschreiten – gerade mit Blick auf 2021, wenn der Solidarpakt ausläuft.

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