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Drei Fragen an den Ortsteilvorsteher : An ruhigen Ufern

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Karow – Plauer Ortsteil mit vielen Reserven und Potenzial

Herr Wellenbrock, was zeichnet Ihren Ortsteil Karow aus?

Auf jeden Fall unsere ruhige Lage nahe dem Plauer See. Die Häuser sind ein Gemisch aus mit viel Liebe und Gespür sanierten Katen, neuen und älteren Eigenheimen und Mehrfamilienhäusern. Mit dem Begriff „Neubauten“ können viele, die von hier stammen, etwas anfangen. Auch diese Blöcke gehören zu unserem Ortsbild.

Karow verfügt über eine gute Anbindung im öffentlichen Personen-Nah-Verkehr. Täglich fahren Busse alle zwei Stunden in Richtung Krakow, Malchow, Plau-Lübz-Parchim sowie zwei mal pro Tag in Richtung Schwerin. Leider fällt einem auch negativ auf, dass der Bahnhof nicht mehr genutzt wird und die Gebäude dem langsamen Verfall gewidmet sind. Hier wiederholt sich in Karow das Schicksal vieler anderer Orte.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Historisch Interessierte sollten sich die Karower Kirche von 1254 und die Skulptur „Die Trauernde“ sowie unser Schloss mit Parkanlage ansehen. Einen hohen Stellenwert nimmt auch der „Karower Meiler“ ein. Hier befindet sich das Informationszentrum der Naturparkverwaltung Nossentiner-Schwinzer Heide.

Wie könnte Karows Zukunft aussehen?

Es gibt von Seiten einiger Bürger Bestrebungen, einen Kultur-und Heimatverein zu gründen. Er könnte das Zusammenleben im Dorf fördert. Weiterhin sollte an der Verbesserung des Wohnumfeldes gearbeitet werden. Dazu ist ein weiterer Rückbau leerstehenden Wohnraumes notwendig. Und wir müssen über die sinnvolle Nutzung freiwerdender Flächen nachdenken.

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erstellt am 23.Mai.2016 | 10:44 Uhr

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