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"Amt des Bundespräsidenten nicht beschädigt"

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Bundespräsident Christian Wulff hat sich gestern in der Kreditaffäre für Fehler entschuldigt. Rasmus Buchsteiner sprach mit dem Politikwissenschaftler Prof. Gerd Langguth.

Ist das der große Befreiungsschlag gewesen?

Nein. Davon gehe ich nicht aus. Auch wenn jetzt erst einmal die Weihnachtspause kommt: Die Debatten um den Privatkredit und andere Vergünstigungen werden weitergehen. Dafür wird die Opposition schon sorgen.

"Wulff wankt", hieß vor kurzem noch eine Schlagzeile. Sitzt der Bundespräsident nach dieser Erklärung wieder fester im Sattel?

Ich war nie der Meinung, dass der Bundespräsident wankt. Die Bundeskanzlerin hat mehrfach erklärt, dass sie seine Arbeit schätze und er sie fortsetzen solle. Das war das klare Signal: Frau Merkel und damit die gesamte schwarz-gelbe Koalition hat kein Interesse an einem Rücktritt des Bundespräsidenten. Und auch die Bevölkerung will mehrheitlich, dass er im Amt bleibt.

Wie stark ist Wulffs Glaubwürdigkeit beschädigt?

Wulff und das Amt des Bundespräsidenten sind nicht dauerhaft beschädigt. Er hat jetzt die Chance, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.

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erstellt am 22.Dez.2011 | 07:56 Uhr

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