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11. Dezember 2017 | 18:13 Uhr

Splitter : Altslawischer Tempelort in Groß Raden

vom

svz.de von
erstellt am 09.Feb.2016 | 15:14 Uhr

Das Archäologische Freilichtmuseum Groß Raden begeht 2017 sein 30-jähriges Bestehen. Die Siedlung mit Burgwall, Kultstätte, Flechtwand- und Blockhütten wurde von 1973 bis 1980 ausgegraben und danach in Form einer frühmittelalterlichen slawischen Siedlung im Maßstab von 1:1 nachgebaut.

Im Ausstellungsgebäude finden in den Wintermonaten gut besuchte Vorträge statt, so am 3. März um 19.30 Uhr zum Thema: „Ein höchst gefährdeter Ort. Neue Erkenntnisse aus den Rettungsgrabungen in der Burg Arkona“ (Dr. Fred Ruchhöft). Weitere Angebote sind Workshops, Thementage, Waldwanderungen, das große Mittelalterlager zu Ostern, Museumsnacht u.a.

Eine  Ausstellung im Gebäude zeigt die Geschichte des Freilichtmuseums. Sehenswert ist ebenso die „Schatzkammer“ mit  Funden aus ganz MV vom 7. bis 11. Jahrhundert, aus dem frühen Mittelalter, dem Slawen- und Wikingerbereich.

Das Museum ist  Dienstag  bis Sonntag von 10 bis 16.30 Uhr geöffnet. In dieser Woche gibt es  ein Ferienprogramm.

 

Von der Kinderkrippe bis zum betreuten Wohnen

Die Schullandschaft mit Grundschule und  Regionaler Schule mit Gymnasium deckt den ganzen schulischen Bildungsweg ab, von der 1. Klasse bis zum Abitur. Die Kinderbetreuung ist mit einer Krippe, zwei Kindergärten, einem Hort und drei Tagesmüttern bedarfsgerecht abgesichert. Kinder mit Handicap erhalten eine besondere Fürsorge und Ausbildung in der Frühförderung, der integrativen Kita Am Berge, in der Förderschule und später in der Werkstatt für Behinderte des Diakonischen Werkes Kloster Dobbertin. Moderne Sportanlagen fördern und unterstützen die Sportvereine, insbesondere bei der Kinder- und Jugendarbeit und auch im Seniorensport.

Mit dem DRK-Seniorenzentrum, seinen 60 Betreuten Wohnungen, 135 Pflegeplätzen, 15 Tagespflegeplätzen, dem DRK-Seniorenbüro und der stadtoffenen Seniorenbegegnungsstätte sowie den 15 betreuten Wohnungen vom Diakoniewerk Kloster Dobbertin in der Kütinerstraße 8  ist für die Älteren  gesorgt. Hinzu kommen zwei Sozialstationen vom DRK-Kreisverband Parchim  bzw. vom  Diakonieverband nordwestliches Mecklenburg. „Im Vergleich mit anderen Städten unserer Größenordnung haben wir auch eine sehr gute ärztliche Versorgung. Vier Allgemeinmediziner, fünf Zahnärzte, einen Chirurgen, zwei Neurologen, einmal wöchentlich Frauenarztsprechstunde, sportmedizinische Betreuung, kinderärztliche Sprechstunden, jeweils zwei  physiotherapeutische und psychotherapeutische Praxen und eine ergotherapeutische Praxis sichern die gesundheitliche Versorgung in unserer Stadt“, sagt Bürgermeister Jochen Quandt.

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