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19. Oktober 2017 | 09:32 Uhr

Splitter : Alte Schule wird neuer Dorfladen

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Nach Umbauarbeiten und Renovierung soll die kleine Einkaufsstätte Anfang Juli öffnen

von
erstellt am 17.Mai.2016 | 14:09 Uhr

Gehen die Bauarbeiten wie geplant weiter, soll der kleine Dorfladen in Demen Ende Juni, Anfang Juli eröffnet werden. Damit rechnet Hermann Griech derzeit. Er ist derjenige, das der Projekt von Anfang an begleitet und es vorantreibt – gemeinsam mit Heiner Fuhlendorf, dem stellvertretenden Bürgermeister. Seit März, als der Umbau begann, habe sich einiges getan, sagt Griech. So wird die Toilette jetzt fertig. Darüber würden sich vor allem die Senioren freuen, die sich im benachbarten Gebäude regelmäßig zu ihre Klubnachmittagen treffen. Sie nutzen den Sanitärbereich der ehemaligen Schule – schon früher, und jetzt auch wieder.

Eine große Hilfe sind die Handwerker aus der Gemeinde. Sie hatten von Anfang an ihre Unterstützung zugesagt. Thomas Schmidt hat eine Elektro-Firma und hier schon so manche Arbeitsstunde geleistet. Hermann Griech: „Wir sind sehr froh, die komplette Elektroleitung wird neu verlegt.“ Demnächst wird auch Rene Müller, der einen Malerbetrieb in Demen führt, hier einsteigen. Die Räume müssen verputzt und der Fußboden hergerichtet werden. Die neue Eingangstür ist schon gesetzt, sie lässt viel Tageslicht in den Raum.

Neben dem Verkaufsraum, in dem vor allem Waren des täglichen Bedarfs angeboten werden, lädt ein kleines Café ein. Und die Post werden, so Griech, im Dorfladen eine Filiale einrichten.

Wieder Einkaufsmöglichkeiten im Ort zu haben, das war ein großer Wunsch der Demener. Die Gemeinde stellt für Umbau bzw. Renovierung 6000 Euro bereit.

Viele neue Mitbürger im Ziolkowskiring

Seit Ende vorigen Jahres gibt es in Demen quasi eine Bevölkerungsexplosion: Bis zum Frühjahr zogen 131 Flüchtlinge in die zuvor leerstehenden Wohnungen eines Blocks im Ziolkowskiring. Anfang April wurde das erste Kind einer Flüchtlingsfamilie geboren – im Crivitzer Krankenhaus. Bei den neuen Nachbarn handelt es sich zumeist um Kriegsflüchtlinge aus Syrien. Zwei Familien kommen aus Afghanistan, zwei Männer aus Eritrea. Demen hat im Schweriner Umland die größte Anzahl von Flüchtlingen aufgenommen. Denn im Ziolkowskiring konnte der Landkreis Ludwigslust-Parchim günstig Wohnungen vom privaten Eigentümer des Wohnblocks anmieten.

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