Splitter : Alte Mauern beleben

Lange Zeit lagerten in dem Gebäude in Gnemern Düngemittel, bis es zur Stellmacherei umfunktioniert wurde. Heute können Interessierte das Gebäude für Feierlichkeiten mieten.
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Lange Zeit lagerten in dem Gebäude in Gnemern Düngemittel, bis es zur Stellmacherei umfunktioniert wurde. Heute können Interessierte das Gebäude für Feierlichkeiten mieten.

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23. November 2015, 12:16 Uhr

Vor 1900 erbaut, ab 1945 als Lagergebäude für Düngemittel genutzt und 1968 von der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft umgebaut zu einer Stellmacherei, steht das Gebäude in Gnemern seit 2005 für Festlichkeiten zur Verfügung. Für den Umbau der Alten Stellmacherei sorgten engagierte Gnemerner Bürger. 2002 gründeten sie den Verein Alte Stellmacherei Gnemern mit dem Ziel, die Gemeinschaftlichkeit in der Gemeinde zu fördern. Sie erhielten das Haus von der Gemeinde Jürgenshagen, nachdem diese die Stellmacherei von der Bodenverwertungs- und verwaltungs GmbH gekauft hatte. Mit Fördermitteln gestaltete der Verein in Eigenleistung das Gebäude um. Seitdem wird die Alte Stellmacherei für Festlichkeiten vermietet. Ob Gesellschaften oder Schulklassen – jeder kann das Gebäude nutzen. Sanitäre Anlagen, eine Küchenzeile und das nötige Inventar stehen den Mietern zur Verfügung.

Der Seniorenwohnpark „Am Klingbach“ in Jürgenshagen
Der Seniorenwohnpark „Am Klingbach“ in Jürgenshagen
 

Ein Heim für Senioren

Im Seniorenwohnpark „Am Klingbach“, der am 1. Dezember 1998 seinen Betrieb aufgenommen hat, gibt es 40 Wohnungen. Insgesamt 53 Personen können sich dort einrichten. Um sie kümmern sich acht fest angestellte Mitarbeiter. Fünf der Bewohner sind mittlerweile 90 Jahre und älter. „Viele unserer Bewohner sind aus der ländlichen Region und genießen die Ruhe. Für sie ist es wichtig, die Natur genießen zu können, spazieren zu gehen“, sagt Hausdame Margrit Fischer.

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