Splitter : Alles rein biologisch

Bodo Buß übernimmt auf dem Elisabeth-Hof die Holzarbeiten.
Bodo Buß übernimmt auf dem Elisabeth-Hof die Holzarbeiten.

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25. Januar 2016, 12:00 Uhr

„Wir haben hier eine schöne Oase“, sagt Hanneliese Woltersdorf und beschreibt damit die Lage des Elisabeth-Hofes. Die diplomierte Agraringenieurin arbeitet als Betreuerin auf dem Hof in Werle, einer Einrichtung der Güstrower Werkstätten. Dort sind Menschen mit Behinderung in den Bereichen Landwirtschaft und Gärtnerei tätig. Auf 60 Hektar Ackerland wird Gemüse und Getreide angebaut. Als Futterquelle und Auslauf für die Tiere stehen 40 Hektar Grünland zu Verfügung. Zu den Tieren gehören Schweine, Hühner und Pferde. Die Tiere werden ausschließlich mit eigens angebautem Getreide gefüttert. Die Gärtnerei umfasst 1,3 Hektar. Auch im Winter gibt es auf dem Elisabeth-Hof immer etwas zu tun. Neben den landwirtschaftlichen Arbeiten übernehmen die Betreuten auch den Hofverkauf der rein biologischen Produkte. „Die Arbeit hier macht Spaß und alle kommen gut miteinander aus“, sagt Woltersdorf. „Wir sehen uns als eine Familie. Auch das Verhältnis zum Nachbarn, dem Bürgermeister, ist sehr herzlich“, so die Betreuerin.

Die Werler Sage

Am Ortseingang von Werle führt ein Wiesenweg direkt zur ehemaligen Slawenburg. Dort liegt seit 1856 ein Granitfindling. Er erinnert daran, dass hier zwischen 600 und 1200 eine Slawenburg stand. Obotritenfürst Niklot geriet mit dem Fürst des deutschen Kernlandes, Heinrich dem Löwen, in kriegerische Auseinandersetzungen. Niklot musste den westlichen Teil seines Reiches aufgeben. Er zerstörte die Burg Schwerin und hatte mit der alten Burg Werle einen schwer einnehmbaren Schlupfwinkel. Um ihn aus seiner Festung zu locken, entschloss sich Heinrich zu einer List. Er wusste, dass Niklot ein großer Pferdenarr war. So ließ er eine Herde edler Pferde am Warnowufer von als Hirten verkleideten Kriegern auftreiben. Wie erwartet beschloss der Obotritenfürst die „Hirten“ zu überfallen und sich die besten Tiere herauszusuchen. Da warfen die Krieger die Hirtentracht ab. Es kam zum Gefecht. Dabei wurde Niklot 1160 getötet. Sein Tod bedeutete auch den Zusammenbruch des obotritischen Widerstandes.

Müllers bieten Schutz

Rainer, Marlies und Heiko Müller.
Rainer, Marlies und Heiko Müller.
 

Ihre Kunden sind in ganz Norddeutschland verteilt, aber ihre Heimat liegt in Mecklenburg. Mit ihrem Familienbetrieb Werler Bautenschutz bieten Rainer und Marlies Müller Schutzarbeiten für Bauwerke und Holz an. Ob Wandsanierungen und Abdichtungsarbeiten sowie Entfernung von Schimmelpilz – die Müllers können sich mit 25-jähriger Erfahrung in der Branche behaupten. In Werle fühlt sich die ganze Familie wohl. Auch die Nachbarn gehören mittlerweile zum zufriedenen Kundenstamm der Müllers.

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