zur Navigation springen

DFB-Pokal: Hansa vs. Hetha : „Alles ist möglich“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Rostock-Coach Pavel Dotchev will Bundesligist Hertha BSC überraschen und in die 2. Runde des DFB-Pokals

svz.de von
erstellt am 14.Aug.2017 | 08:00 Uhr

Bundesweite Aufmerksamkeit für den Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock: Das Duell gegen den Bundesligisten und Europa-League-Starter Hertha BSC wird zum Abschluss der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals heute ab 20.45 Uhr live im ARD-Fernsehen übertragen. „Das sind ganz besondere Spiele. Wir freuen uns, dass wir im Ostseestadion vor fast ausverkauftem Haus spielen dürfen. Für mich wäre es nicht normal, würden wir uns nicht freuen“, sagt Hansa-Trainer Pavel Dotchev.

Im Vergleich zur Pokal- Bilanz des Coaches, der mit seinen Teams schon mehrfach einen Bundesligisten aus dem Wettbewerb warf, sind die Cup-Erfolge des FCH in jüngster Vergangenheit mehr als überschaubar. Zuletzt gelang es den Rostockern, im August 2008 als damaliger Erstliga-Absteiger mit einem 2:0-Sieg in Kiel in die 2. Runde einzuziehen. Im Anschluss war immer gleich in der 1. Runde Endstation. 2013/14 und 2014/15 waren die Norddeutschen gar nicht im DFB-Pokal vertreten, da sie es nicht schafften, in der jeweiligen Vorsaison den Landespokal von Mecklenburg-Vorpommern zu gewinnen.

Mike Owusu im KurzinterviewMike Owusu im Kurzinterview 

„Wir wollen uns aber nicht nur freuen, sondern auch eine gute Leistung abrufen. In dem Spiel sind wir ganz klar Außenseiter, werden es aber nicht kampflos abgeben. Wir müssen und wollen frech spielen. Anders können wir gegen einen großen Bundesligisten nicht bestehen. Uns muss klar sein, dass wir uns Angstfußball nicht erlauben dürfen“, so der 51-Jährige.

Dotchev ist bewusst, dass heute Abend alles passen muss, will der FC Hansa die alte Dame aus Berlin aus dem Wettbewerb schmeißen. „Alles ist möglich in einem Pokalspiel. Wir haben eine kleine Chance, egal ob in der Verlängerung oder im Elfmeterschießen“, so der Coach, der Letztgenanntes nicht üben ließ: „Das bringt nicht viel auf dem Trainingsplatz ohne Drucksituation. Die Elfer macht jeder rein. Wenn es darauf ankommt, vor über 20 000 Zuschauern einen Elfmeter zu schießen, ist es eine ganz andere Situation.“

Hansa intern



Zusatzbusse: Die RSAG stellt zur An- und Abreise der Fans Zusatzbusse zur Verfügung. Diese verkehren ab zirka 19 Uhr vom Hauptbahnhof Nord, vom Parkplatz Groß Schwaßer Weg, Markt Reutershagen und Doberaner Platz. Nach Spielende (ab zirka 22.15 Uhr) stehen ebenfalls Zusatzbusse bereit. Nach Spielende werden außerdem zusätzliche Straßenbahnen der Linie 1 Richtung Hafenallee und Linie 5 Richtung Südblick bereitgestellt. Die Eintrittskarte gilt jedoch nicht als Fahrausweis.

Schiedsrichter: Die Leitung der Partie übernimmt Referee Robert Hartmann (Wangen im Allgäu).

Keine Kassen: Am Spieltag bleiben die Stadionkassen geschlossen. Das Stadion öffnet um 18.30 Uhr. Aufgrund der Zuschauerzahl von mehr als 20.000 Fans wird eine rechtzeitige Anreise empfohlen.
 



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert