Alles eine Geldfrage

svz.de von
27. Juli 2012, 05:16 Uhr

Niemand kann die sogenannten Leistungsanbieter zwingen, Touristen zu lieben, obwohl es sich sicher leichter und fröhlicher arbeitet, wenn man die Fremden, die bereit sind, für Dienstleistungen Geld hinzublättern, auch mag und sie es spüren lässt.

Wer aber in der Branche arbeitet, egal, ob im Hotel, als Taxifahrer oder auch als Fahrradverleiher, sollte professionell sein und nicht den Ast absägen, auf dem er auch sitzt. Fremdenverkehr ist nicht Selbstzweck, findet nicht statt, damit die Mitarbeiter in der Touristinformation etwas zu tun haben. Die Fremden essen, trinken und schlafen in der Stadt, sie leihen sich Fahrräder aus und kaufen auch mal ein.

Wer Profi ist, weiß das und wird niemals sagen, Wittenberge und Umgebung hätten nichts zu bieten - zumal das ja ganz und gar nicht stimmt. Man schickt keine Leute weg, die einem Geld ins Haus bringen können. Das müssen nicht nur die Chefs wissen, sondern jeder Mitarbeiter. Wenn es hart auf hart kommt, geht es nämlich gerade um ihre Arbeitsplätze.

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