Aida Cruises schafft 4000 neue Jobs

Schiff ahoi: Der Trend zum Kreuzfahrturlaub hält in Deutschland unvermindert an. Im vergangenen Jahr zählten die Veranstalter knapp 1,1 Millionen Passagiere. Ein Plus von etwa acht Prozent – und ein Aufwind, von dem auch Arbeitnehmer profitieren: Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises schafft bis 2012 etwa 4000 neue Arbeitsplätze.

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07. März 2008, 07:50 Uhr

Rostock - Es ist wohl eine der größten Joboffensiven im Land. Dem Wirtschaftsministerium sind jedenfalls keine anderen Unternehmen in MV bekannt, die in den vergangenen Jahren ähnlich stark gewachsen sind.

Das Unternehmensziel ist klar formuliert: Bis 2012 wird die Aida-Flotte jährlich um ein Schiff wachsen – sich aus heutiger Sicht von derzeit vier auf neun Clubschiffe mehr als verdoppeln. In der Folge werden für die Arbeit an Bord wie auch an Land in den kommenden vier Jahren 4000 neue Mitarbeiter benötigt. „Pro Jahr sind etwa 1000 Stellen zu vergeben“, sagt Pressesprecherin Kathrin Heitmann.

Etwa zwei Drittel der Arbeitsplätze entfallen ihr zufolge auf den Hotel- und Gastronomiebereich an Bord. Dazu gehören beispielsweise Köche, Barkeeper, Fitnesstrainer, Physiotherapeuten, aber auch Verkäufer für die Bordgeschäfte. In den Bereichen Nautik und Technik bieten sich Perspektiven für Elektrotechniker, Klempner oder nautische Offiziere. Mit der Flotte wachsen aber auch die Abteilungen an Land, wie Vertrieb oder Marketing. „Alle Stellen werden im Internet unter www.aida-jobs.de ausgeschrieben“, sagt Heitmann. Bewerben kann sich darauf jeder, der nicht jünger als 21 Jahre ist, eine Ausbildung abgeschlossen und erste Berufserfahrung gesammelt hat. Bei 25 verschiedenen Nationen an Bord sind außerdem sehr gute Englischkenntnisse unabdingbar.

Kreuzfahrten spielen bei den Urlaubsplanungen der Deutschen eine immer größere Rolle. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Passagiere, die auf Hochsee- oder Flusskreuzfahrt gingen, laut Analyse des Deutschen Reiseverbandes (DRV) um acht Prozent auf knapp 1,1 Millionen Fahrgäste. Der Umsatz betrug 1,83 Milliarden Euro. „Das Segment der Kreuzfahrten wächst seit Jahren kontinuierlich. Und das Potential ist noch lange nicht erschöpft“, sagt Michael Thamm, Chef des DRV-Schifffahrtsausschusses und Präsident von Aida-Cruises.

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