Drei Fragen an Hartmut Wenger : Absolute Finanznot

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Ortsbeiratsvorsitzender fordert Senkung der Kreisumlage

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14. März 2016, 14:23 Uhr

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Hartmut Wenger: Seit 1990 bewirtschaftet die Agrar GmbH Diestelow, die ausschließlich im Besitz einheimischer Gesellschaft ist, erfolgreich 1850 Hektar Land, hält Milchkühe und Sauen zur Ferkelproduktion. Sie gibt ca. 35 Beschäftigten einen Arbeitsplatz und engagiert sich aktiv für die Belange der Dörfer.

Im Jahr 2012 wurden wir in die Stadt Goldberg eingemeindet. Die Feuerwehr als eigene Löschgruppe der Stadt, der Sportverein mit einer erfolgreichen Fußballmannschaft, der Ortsbeirat und der im vergangenen Jahr gegründete Kultur- und Heimatverein sind bemüht die kulturelle Arbeit zu organisieren. Einige Einwohner der Gemeinde arbeiten aktiv in der Stadtvertretung bzw. in Kommissionen der Stadt mit.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Als örtlicher Naherholungsbereich ist der Diestelower Park mit Rosenanlage in Verbindung mit dem zehn Hektar großen See und Badestelle zu nennen. Der Rundweg am See entlang berührt die Streuobstwiese des Landwirtschaftsbetriebes, auf der im Sommerhalbjahr Kühe weiden, wird von Einheimischen und Besuchern rege genutzt. Im Park befindet sich auch der in den 70er Jahren gebaute Fußballplatz. Nur wenige 100 Meter entfernt ist auch die Brüzer Kirche mit Friedhof einm sehenswertes Ziel.

Als zweites wäre der ehemalige Grambower Gutsplatz mit einem sehr alten Baumbestand zu nennen. Hier findet jährlich das Grambower Parkfest statt.


Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Wie die meisten Gemeinden leidet auch Goldberg unter absoluter Finanznot. Vom Landkreis erwarten wir eine deutliche Senkung der Kreisumlage, ansonsten wird der Kahlschlag im kommunalen Bereich weiter fortschreiten und die Attraktivität für unsere Bürger weiter sinken.


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