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22. November 2017 | 13:47 Uhr

Ab Montag wieder Baden unter Glas

vom

svz.de von
erstellt am 27.Jun.2013 | 09:14 Uhr

Eine gute Botschaft für alle Wasserratten, die es auch dann nicht auf dem Trockenen aushalten, wenn das Wetter wieder einmal nicht zum Sommer passt: Am kommenden Montag wird die Prignitzer Badewelt mit Schwimmhalle, Sauna und Physiotherapie wieder öffnen. Das erfuhr der "Prignitzer" gestern auf Nachfrage von der Bäder GmbH, die für den stadteigenen Kultur- , Sport- und Tourismusbetrieb als Geschäftsführer der Freizeiteinrichtung fungiert.

Ins Auge gefasst hatte die Bäder GmbH ursprünglich sogar den Sonnabend für die Wiedereröffnung. Ein Ersatzteil konnte nun aber doch nicht so schnell beschafft werden, daher der Montagtermin. "Trotzdem waren die Fachfirmen schnell und flexibel", sagt Geschäftsführer Lutz Lange. Denn die Schließung wegen der alljährlichen Wartung war noch gar nicht geplant. Der Betriebsführer hat nach eigenen Worten "aus der Not eine Tugend gemacht".

Als die Hochwasserwelle nahte, hatte die Prignitzer Badewelt geschlossen. KSTW und Betriebsführer verweisen auf technische Anlagen, die zur Sicherheit im Keller demontiert woreden seien. Nun schloss das Unternehmen die eigentliche Wartung gleich an. "Unter dem Strich waren die Halle und die anderen Einrichtungen damit kürzer geschlossen als in den Vorjahren während der Wartung", so der Betriebsführer. Montag gehe es mit den ganz normalen Öffnungszeiten für die Sommersaison wieder los. Das Wasser ist wieder in den Becken. Zu den Überholungsarbeiten gehörte auch, die Silikonfugen nachzuarbeiten. Nicht zu schaffen war während der Schließung das Abstrahlen des Rutschenturms. Das soll im August geschehen. Die Schwimmhalle könne trotzdem geöffnet bleiben.

Unabhängig von dieser laufenden Instandsetzung kann die Stadt bzw. ihr KSTW noch einmal ordentlich Geld zur energetischen Aufrüstung in die Prignitzer Badewelt stecken. Auch Wittenberge kommt in den Genuss der vom Land avisierten Investitionsgelder für Kommunen in der Haushaltskosolidierung. Für die Schwimmhalle bedeutet das eine knappe halbe Million Fördergeld für eine energetische Sanierung. Wie es wofür genau ausgegeben wird, plant der KSTW mit dem Betriebsführer in den nächsten Wochen. Lange spricht davon, "dass wir beim Bauen so kurze Schließzeiten wie irgendwie möglich anstreben.

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