zur Navigation springen
Neue Artikel

19. Oktober 2017 | 02:06 Uhr

58 000 Euro für Mike Möwenherz!

vom

svz.de von
erstellt am 19.Dez.2012 | 08:16 Uhr

Rostock/Schwerin | Rekordergebnis für unsere Spendenaktion zu Gunsten von "Mike Möwenherz": 57 773,04 Euro waren bis gestern früh auf dem Konto des Arbeitskreises zur Betreuung krebskranker Kinder eingegangen! Da das Konto weiter geöffnet bleibt, sind wir zuversichtlich, die 60 000 Euro-Marke erreichen zu können. Nur nach dem Elbhochwasser vor zehn Jahren war die Spendenbereitschaft unserer Leser noch größer.

Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD), die Schirmherrin der Weihnachtsaktion unserer Zeitung, überreichte gestern den Spendenscheck an den Initiator von "Mike Möwenherz", den Leiter der Rostocker Kinderkrebsstation Dr. Carl Friedrich Classen. Aus der eigenen Tasche rundete sie den Spendenbetrag auf 58 000 Euro auf. "Hinter der großen Spendenbereitschaft steht nicht nur der materielle Aspekt, sondern auch die persönliche Anteilnahme. Ihre Leser haben den Familien mit unheilbar kranken Kindern signalisiert, dass sie hinter ihnen stehen", bedankte sich die Ministerin beim stellvertretenden Chefredakteur Max-Stefan Koslik. Der wiederum gab den Dank an die Familien weiter, deren Schicksale wir in den letzten Wochen in der Zeitung schilderten: "Indem Sie uns Ihr Herz geöffnet haben, haben Sie auch die Herzen unserer Leser geöffnet."

Dr. Classen, den das Spendenaufkommen sichtlich überwältigte, sprach von einer großen Verpflichtung, nun schnellstmöglich ein Palliativteam auf die Beine zu stellen, das sich bis zuletzt zu Hause um schwerstkranke Kinder kümmert. Schon am 14. Januar soll darüber mit den Krankenkassen verhandelt werden. Das Geld der Leser könne als Puffer genutzt werden, bis mit den Kassen eine Übereinkunft über die Finanzierung des Teams getroffen wird, schlug die kommissarische Direktorin der Rostocker Universitäts-Kinderklinik, Prof. Dr. Marianne Wigger, vor. Classen zufolge soll es in erster Linie für ein Auto sowie für Sozialarbeiter und Psychologen ausgegeben werden, die sich um die schwerstkranken Kinder und ihre Familien kümmern. Die Kosten dafür werden von den Krankenkassen nämlich nicht übernommen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen