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23. August 2017 | 08:28 Uhr

Aida : 50 Stunden für eine Perücke

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Seit März sitzen zehn Mitarbeiterinnen der Maske samt Aushilfen zusätzlich zu den üblichen Arbeiten in allen Sparten des Theaters an den Vorbereitungen der Schlossfestspiele. 58 Perücken wurden handgefertigt und frisiert, die Palette reicht von historischen Perücken bis hin zu Rasta-Haarteilen. Romy Kleiner aus der Herrenmaske erklärt den aufwendigen Prozess: „Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Perücke anzufertigen: Entweder ziehen wir die Maße des Schauspielers auf ein Holzkopfmodell oder machen direkt einen Gipsabdruck von seinem Kopf. Danach wird der Tüll, ein sehr dünnes, transparentes Gewebe, als zweite Kopfhaut genäht, in die anschließend die Haare eingeknüpft werden. Eine Maskenbildnerin arbeitet mit Unterbrechungen etwa 50 Stunden an einer Perücke“. Die Open-Air-Oper „Aida“ ist dabei eine besondere Herausforderung: Die Frisuren müssen bei jeder Wetterlage sitzen, spezielles Sprühkleber-Haarspray sorgt für zusätzlichen Halt.

 


 

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erstellt am 08.Jul.2016 | 11:33 Uhr

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