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23. Oktober 2017 | 13:54 Uhr

Tarp : 400 Bürger beim Neujahrsempfang

vom

Tarps Bürgermeister Peter Hopfstock zieht beim Neujahrsempfang der Gemeinde eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. 2017 stehen viele Investitionen an. So soll zum Beispiel der Schellenpark erweitert werden.

Tarp | „Ich wusste gar nicht, was für Talente und Akteure wir in Tarp haben“, das war der Tenor der etwa 400 Bürger, die gestern zum achten Tarper Neujahrsempfang in den Landgasthof gekommen waren. Ob die Sänger der Musikprofilklasse der Alexander-Behm-Schule, die Instrumentalisten der Kreismusikschule, der Shantychor „Die Hornblower“ oder die zahlreichen Sportgruppen des TSV Tarp mit Kindertanz, Judo oder Cheerleader, es wurde den Zuschauen viel geboten.

Ganz besonders viel Applaus bekamen Zacharias Grönebaum (13) und Justus Reiser (9) für ihren Marimba- und Schlagzeugmusikvortrag. Zusätzlich gab Bürgermeister Peter Hopfstock noch einen zufriedenen Rückblick auf das vergangene und eine hoffnungsvolle Vorschau auf das kommende Jahr. „Wir Tarper können positiv in die Zukunft schauen“, schloss er seine Rede.

Für Investitionen hatte die Gemeinde 7,3 Millionen Euro Haushaltsmittel zur Verfügung. Davon sind 2016 4,7 Millionen Euro in Anspruch genommen worden. Der Rest soll 2017 investiert werden. Der Kindergarten Schellenpark wurde für 1,8 Millionen Euro nach sechs Monaten pünktlich fertiggestellt. Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet Schellenpark kosteten 460  000 Euro. Das Gebiet wird in diesem Jahr für 800  000 Euro mit einem fünften Bauabschnitt erweitert. 900  000 Euro sind für die Erweiterung des Gewerbegebietes vorgesehen. 2016 hat die Gemeinde vieles Weiteres angestoßen oder fertiggestellt: Ein Investor baut 75 „normale“ und 100 seniorengerechte Wohneinheiten. Die Finanzkraft der Gemeinde wird 2017 um 630  000 Euro steigen. Dadurch müssen 115  000 Euro Finanzausgleichsumlage gezahlt werden, „was wir gerne machen“, so Hopfstock.

Der Bürgermeister bedankte sich bei den hauptamtlichen Mitarbeiten der Verwaltung und den vielen Ehrenamtlichen. Der Weihnachtsmarkt sei ein Erfolgsbeispiel. Dank ging an auch an die Initiative „Willkommen in Tarp“ für die Integration der zahlreichen Flüchtlingen und an die Alexander-Behm-Schule mit verschiedenen Profilen und an den Bildungscampus. „Dieser ist ein Musterbeispiel und wird von anderen Gemeinden zum Vorbild genommen“, so Hopfstock. Ein besonderes Lob bekam die Feuerwehr, „die immer wieder für unsere Sicherheit da ist“. Hopfstocks Aussagen sind aber nicht nur positiv: „Wenn die Feuerwehrkräfte beim Einsatz beschimpft werden, dann bekommen die es mit mir zu tun.“

Zum 38. Mal zeigte „die aufmerksame Bürgerin“, es ist immer wieder Ingrid Qual, Schwachstellen in der Gemeinde auf. Diese handelten von zu lauten Laubbläsern, Radfahrern ohne Licht und dem Unfallschwerpunkt Bahnübergang.

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