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12. Dezember 2017 | 15:18 Uhr

40 Autobahnkirchen laden zur Einkehr ein

vom

svz.de von
erstellt am 14.Aug.2013 | 10:28 Uhr

Bereits im Mittelalter wurden dem Wanderer, Pilger und Reisenden Andachtsmöglichkeiten in Form von Kapellen und Kreuzen am Wegesrand angeboten. Sie sollten einerseits als Orte des Schutzgebetes dienen, andererseits den Menschen mahnen, sich (wieder) auf Gott zu besinnen. Eine den veränderten gesellschaftlichen Lebensräumen angepasste Form der traditionellen Wegekapellen und -kreuze sind Autobahnkirchen und -kapellen.
Die erste Autobahnkirche in Deutschland wurde 1958 an der A8 in Adelsried eingeweiht. Mittlerweile gibt es 40 dieser besonderen Raststätten. Der Ausbau des Autobahnkirchennetzes wird von der Bruderhilfe-Akademie, dem Versicherer im Raum der Kirchen, koordiniert. Sie argumentiert für die Autobahnkirchen und -kapellen folgendermaßen: „Der Kfz-Bestand nimmt unvermindert zu, die Konzentration des Verkehrs dadurch auf Autobahnen ebenfalls. In Zeiten der stetig wachsenden Verkehrsbelastungen befinden sich Fahrerin und Fahrer in einer extrem spannungsreichen Situation. Der teilweise hohe Geräuschpegel im Auto, die Flut visueller Eindrücke, der Zwang, sich ununterbrochen zu konzentrieren sowie eine sehr geringe Bewegungsfreiheit sind wesentliche Faktoren physischer und psychischer Belastung. Diese Belastungen machen Ruhepunkte am Rande der Fahrbahn notwendiger.
Autobahnkirchen und -kapellen können und wollen als Gegenpol zu unserer schnelllebigen und unverbindlichen Zeit Orte sein, an denen Menschen auf der Suche nach Begegnung mit Gott oder sich selbst Ruhe und Besinnung finden.“
Alle deutschen Autobahnkirchen im Internet: www.autobahnkirche.de

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