Splitter : 19 Jahre Witziner Dörpschaft

Die Witziner Danzlüd in Begleitung von Mitgliedern der Kindertanzgruppe des Sternberger Heimatverein.
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Die Witziner Danzlüd in Begleitung von Mitgliedern der Kindertanzgruppe des Sternberger Heimatverein.

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20. November 2015, 13:34 Uhr

Die Dörpschaft Witzin e.V. wurde in Vorbereitung der 775-Jahr-Feier von Witzin 1996 als Heimat und Kulturverein gegründet. Zum Verein gehören die Volkstanzgruppe „Witziner Danzlüd“, die Plattsnacker, die Dorfmusikanten und die Frauengymnastikgruppe. Das Ensembles hat Auftritte bei Dorf- und Heimatfesten, bei Veranstaltungen des Heimatverbandes MV und ist natürlich auch in der eigenen Gemeinde sehr präsent. „Am 7. November findet die nächste Nachtwanderung statt. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr auf dem Parkplatz neben der Gaststätte“, lädt Dörpschaftsvorsitzender Willfried Thomä recht herzlich zum Mitkommen ein – gern in Westernkleidung, denn das Motto lautet: „Robinson und Samstag im wilden Westen“.

Mit und ohne Inlinern

Der Witziner Inlineskating-Verein wirbt bereits für Silvester – konkret für den 17. Silvesterlauf. Dieser findet allerdings nicht genau am Tag statt wie in vielen anderen Orten – in Witzin ist man bekanntlich fix bei der Sache. Und so startet man in diesem Jahr bereits am 27. Dezember in den „Silvester“. Angeboten werden Lauf- und Walking-Strecken über drei, fünf und zehn Kilometer; sie führen durch Wald und Wiese in Richtung Rosenow.

Vor Jahresfrist übrigens wurde aus dem Silvesterlauf kurzerhand – angeregt durch Veröffentlichungen in der SVZ – ein Spendenlauf für die an Muskelschwund leidende Tanja Techentin aus Mankmoos. Stolze 400 Euro kamen zusammen. Diese flossen ein in den inzwischen angebauten Spezialtreppenlift für Tanja Techentin.

Und auch sonst sind die Witziner Skater-Freunde bei der Sache: So veranstaltete man in der heimischen Skaterhalle erst am Samstag wieder gemeinsam mit der Kirchengemeinde den beliebten Churchpokal im Inline-Hockey für Erwachsene und Kinder.

Baldur Beyer (l.) erklärt Dieter Warncke das Alphorn.
Traudel Leske
Baldur Beyer (l.) erklärt Dieter Warncke das Alphorn.
 

Brachte Alphorn zu uns

Baldur Beyer aus Witzin ist der Alp-hornbauer des Nordens. Er machte das seltene Instrument in unseren Breiten salonfähig. Der 78-jährige Lehrer i. R. hat den Instrumentenbau zu seinem Hobby gemacht und es aus dem Effeff inzwischen bis zur Meisterschaft gebracht. Sechs Alphörner, eine Ligawka und drei Pechhörner, „Köhlerinstrumente“, kommen aus seiner häuslichen Werkstatt. Baldur Beyer hat auch das erste Alphorn-Orchester MV gegründet und tritt auf.

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