Fußball : Wirbel um Banner und Pyrotechnik: Hansa rechnet mit Strafe

Das sportliche Aus im DFB-Pokal hat für den FC Hansa Rostock sehr wahrscheinlich auch ein teures finanzielles Nachspiel. Die Vereinsführung geht nach dem Abbrennen von Pyrotechnik und einer kontrovers diskutierten Fan-Choreographie auf der Südtribüne von einer empfindlichen Strafe aus. «Ich rechne mit einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 bis 20.000 Euro», sagte Vorstandschef Robert Marien der «Ostsee-Zeitung» Rostock (Mittwoch).

svz.de von
14. August 2019, 11:54 Uhr

Ein Hansa-Fanclub hatte am Montagabend am Rande der Partie gegen den VfB Stuttgart (0:1) aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens eine Choreographie gezeigt. Dabei wurde auch ein großflächiges Werbeband in Frakturschrift «Außer Rand und Band, für Verein und Vaterland» gezeigt. «Ich fand das sehr deplatziert. Es war ein hässlicher Punkt in diesem schönen Rahmen», sagt Hansas Aufsichtsratsvorsitzender Günter Fett dem Blatt.

Die vorab informierte Clubführung hatte die Choreographie zur Prüfung beim Staatsschutz eingereicht. «Verboten werden Dinge, die nicht rechtskonform sind oder Sicherheitsbedenken hervorrufen. Die Prüfung durch den Staatsschutz hat keine Auffälligkeiten ergeben», sagte Marien.

Hansa Rostock wird wegen Verfehlungen seiner Anhänger immer wieder zur Kasse gebeten. Allein in der vergangenen Saison musste der einstige Bundesligist, der bei seinen Auswärtsspielen stets von einer großen Fanschar begleitet wird, weit über 100 000 Euro an Strafen bezahlen.

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