Wissenschaft : Rostocker Forscher sollen Zuchtlachs robuster machen

Blick auf eine Lachsfarm in Norwegen. /Archivbild
Blick auf eine Lachsfarm in Norwegen. /Archivbild

Wissenschaftler aus Rostock sollen helfen, das Immunsystem von norwegischen Lachsen in Aquakulturen zu erforschen. Weil Infektionskrankheiten die Jungfische dahinraffen, soll nun in einem internationalen Projekt das Genom des Fisches entschlüsselt werden, teilte das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie in Dummerstorf bei Rostock mit. Damit sollen neue Möglichkeiten zur Diagnostik gefunden werden, um den Zeitpunkt für die Umsiedlung der Fische von Süß- in Salzwasser besser wählen zu können, sagte Projektleiter Alexander Rebl.

svz.de von
15. April 2019, 08:25 Uhr

Denn dies sei der kritische Zeitpunkt für die Jungfische: «Wir wollen merken, der Fisch ist gestresst, wir warten mit der Umsiedlung besser noch», sagte Rebl. Das Projekt unter Leitung des norwegischen Instituts Nofima habe einen Gesamtumfang von einer Million Euro, die Dummerstorfer erhielten davon aber nur 20 000 Euro.

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