Gesundheit : Polizei: Urlauber und Auswärtige wollen noch ins Land

Zwei Polizisten stehen beieinander. /dpa/Archivbild/Symbolbild
Zwei Polizisten stehen beieinander. /dpa/Archivbild/Symbolbild

Noch immer wollen Touristen und andere auswärtige Besucher ins Land, obwohl sie dies wegen der Beschränkungen zur Vermeidung von Corona-Infektionen nicht dürfen. Wie das Polizeipräsidium Rostock am Dienstag berichtete, wurden am Montag bei Kontrollen an den Grenzen zu den westlichen Nachbar-Bundesländern 87 Fahrzeuge mit insgesamt 147 Personen abgewiesen. Allerdings seien das im Vergleich zu den Vortagen deutlich weniger Personen gewesen.

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24. März 2020, 18:56 Uhr

Auch die Polizeiinspektion Stralsund meldete 25 Einsätze im Zusammenhang mit unerlaubten Aufenthalten. Vorwiegend werde die Polizei telefonisch oder per E-Mail über Touristen überwiegend an Zweitwohnsitzen informiert, die sich hier in der Region unberechtigt aufhalten. So suchten Polizisten ein Wohnmobil in Zingst auf und trafen dort auf vier Männer im Alter zwischen 21 und 30 Jahren aus Baden-Württemberg, die keine Aufenthaltsberechtigung vorweisen konnten. Sie wurden zur unverzüglichen Abreise aufgefordert.

Wie der Sender Ostseewelle am Dienstag meldete, berichteten Hörer, deren Auto kein MV-Kennzeichen hat, von Pöbeleien durch Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer. Einer schilderte, mit Steinen beworfen worden zu sein. Bei allen Betroffenen handelte es sich aber laut Ostseewelle um Hörer mit Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern, die lediglich mit ihren Dienstwagen unterwegs sind.

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