Fischerei : Nach Quotenkürzung: Vier Millionen Euro für Ostseefischer

Ein Fischer trägt von seinem Arbeitsboot auf dem Deviner See eine Fischkiste mit Hechten und Barschen. /zb/dpa
Ein Fischer trägt von seinem Arbeitsboot auf dem Deviner See eine Fischkiste mit Hechten und Barschen. /zb/dpa

Berlin (dpa) - Nach dem Beschluss der EU-Fischereiminister zur drastischen Senkung der Fangmengen für Dorsch und Hering hat die Bundesregierung Hilfen für die Ostseefischerei angekündigt. Im Haushaltsjahr 2020 stünden zur Minderung beziehungsweise Überwindung der Strukturkrise vier Millionen Euro zur Verfügung, kündigte der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg, am Freitag an. Nach der extremen Kürzung der Fangmöglichkeiten für die Herings- und Dorschfischerei gebe es einen Anpassungsbedarf für die deutsche Fischereiflotte, zumindest für einzelne Flottensegmente, begründete Rehberg die nationale, gegebenenfalls von der EU-Kommission kofinanzierte Beihilfe.

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15. November 2019, 10:39 Uhr

Laut Beschluss der EU-Minister von Oktober werden in der westlichen Ostsee die Mengen für Hering im kommenden Jahr um 65 und für Dorsch um 60 Prozent gesenkt.

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