Bildung : Linksfraktion fordert Maßnahmen gegen Unterrichtsausfall

Simone Oldenburg, bildungspolitische Sprecherin der Linken-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern.  /Archivbild
Simone Oldenburg, bildungspolitische Sprecherin der Linken-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern.  /Archivbild

Um Unterrichtsausfall in Mecklenburg-Vorpommern zu verhindern, fordert die Linksfraktion ein Vertretungsbudget für jede Schule und Arbeitszeitkonten für Lehrer. Im Schulhalbjahr 2018/2019 habe es an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen mehr als 35 000 Vertretungsstunden gegeben, in denen die Schüler «still» beschäftigt wurden, anstatt Unterricht zu bekommen, sagte die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, am Dienstag. Das seien über 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

svz.de von
25. Juni 2019, 16:29 Uhr

Stillbeschäftigung sei jedoch kein Unterricht, sondern Ausfall, kritisierte Oldenburg. «Die Landesregierung muss doch merken, dass sich Unterrichtsausfall nicht durch Zauberhand verringern lässt.» Sie fordert ein Vertretungsbudget für jede Schule und die Einrichtung von Arbeitszeitkonten für die Lehrer. Dadurch werde sichergestellt, dass jede geleistete Stunde auch vergütet werde.

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