Archiv : Infografiken Juli 2018

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09. Juli 2018, 10:17 Uhr

INFOGRAFIK 31. Juli


Blaue Außerirdische, die berühmteste Schiffskatastrophe der Welt, Lichtschwerter und Superhelden. Mit diesen Zutaten haben es Regisseure geschafft, Filme zu drehen, die an der Kinokasse mehr als zwei Milliarden US-Dollar eingespielt haben. Wie die Grafik von Statista auf Basis von Box Office Mojo-Daten zeigt, war das Jahr 2015 besonders erfolgreich. Gleich vier Filme landeten mit ihren Einspielergebnissen in den Top Ten. Aber auch das laufende Jahr ist schon zweimal vertreten. Die Comicverfilmung Black Panther mit dem ersten schwarzen Superhelden in der Hauptrolle und Avengers: Infinity War.

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INFOGRAFIK 31. Juli


Es ist heiß in Deutschland – fast überall zeigt das Thermometer über 30 Grad und das nicht nur an vereinzelten Tagen. Dass das in den meisten Städten eher die Ausnahme ist, zeigen Daten des Deutschen Wetterdienstes. Demnach gibt es in Karlsruhe zwar durchschnittlich 21 heiße Tage mit über 30 °C Temperaturmaximum pro Jahr, in den nördlichen Regionen sind es aber deutlich weniger. Hamburg hatte im Durchschnitt von 1981 bis 2010 lediglich vier heiße Tage pro Jahr, Warnemünde drei. In Frankfurt sind es durchschnittlich 13, in München zehn. Insgesamt dürfte der Sommer in diesem Jahr in allen Städten deutlich über dem Durchschnitt liegen.

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INFOGRAFIK 27. Juli


Deutschland liegt, was den Verpackungsmüll angeht im EU-Vergleich auf dem vordersten Platz. Wie die Grafik von Statista zeigt, fielen hierzulande im Jahr 2016 pro Kopf 220,5 kg Verpackungen zur Entsorgung an – zwar etwas weniger als im Vorjahr, im Vergleich der vergangenen 25 Jahre ist die Menge aber immer weiter gestiegen, wie aus einem aktuellen Bericht des Umweltbundesamtes hervorgeht. Demnach ging der Verbrauch von Glas zurück, der von Papier stieg hingegen. Als Gründe für den hohen Verbrauch nennt das Umweltbundesamt aufwendigere Verschlüsse, kleinere Portionen, den zunehmenden Versandhandel, Nahrungsmittel zum Mitnehmen und zusätzliche Funktionen wie etwa Dosierhilfen.

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INFOGRAFIK 25. Juli


Im Vergleich mit den digitalen Champions der USA ist die im DAX versammelte Creme de la Creme der deutschen Wirtschaft ziemlich mickrig. Das zeigt auch ein Vergleich, den das Handelsblatt Research Institute aufgemacht hat. Google beispielsweise hatte 2017 rund 80.000 Mitarbeiter und jeder dieser Mitarbeiter erwirtschaftete im Schnitt einen Gewinn von 140.000 Euro. Dagegen Daimler, die Nummer zwei im deutschen Leitindex (gemessen am Umsatz) hinter Volkswagen: 289.000 Mitarbeiter und 36.000 Euro Gewinn pro Mitarbeiter. Ähnlich sieht es auch bei den anderen Vergleichen - Apple vs. Bayer und Facebook vs. Deutsche Bank - aus. Nun ließe sich sicher argumentieren, dass hier aufgrund der sehr unterschiedlichen Geschäftsfelder Äpfel und Birnen verglichen werden, aber eines gilt doch für beide Dreiergruppen: Hier steht die Old Economy (Autos, Chemie, Finanzen) der New Economy (Smartphones, Suchmaschine, soziales Netzwerk) gegenüber. Und letztere performt unbestreitbar deutlich besser.

Infografik: DAX-Unternehmen versus US Tech-Riesen 2017 | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 25. Juli


Verstopfte Straßen, Abgase, Feinstaubbelastung – Autos sind zwar praktisch, doch die Umwelt leidet unter der Fahrfreude der Autobesitzer. Wie sich die Zahl der Autos oder zumindest der Fahrten reduzieren ließe, zeigt eine aktuelle Umfrage von Statista in Zusammenarbeit mit YouGov. Demnach würden 29 Prozent der befragten Autofahrer auf ihr Fahrzeug verzichten, wenn der öffentliche Nahverkehr umsonst wäre, 23 Prozent würde eine höhere Taktung reichen. Für 22 Prozent dient das Auto vor allem zum Erreichen der Arbeitsstelle - würden sie näher dran wohnen, würden sie verzichten. Insgesamt geben lediglich 37 Prozent der befragten Autofahrer an, nicht auf ihr Auto verzichten zu wollen. Bei den anderen wäre das Potenzial vorhanden.

Infografik: Wann die Deutschen auf ihr Auto verzichten würden | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 24. Juli


Im Großraum Athen sind mindestens 50 Menschen bei Waldbränden ums Leben gekommen. Weitere 150 sollen verletzt sein, viele schweben in Lebensgefahr. Auch in Schweden kämpft die Feuerwehr gegen Waldbrände. Wie die Grafik von Statista zeigt, wüteten 2016, den aktuellsten verfügbaren Daten der European Commission, knapp 5.500 Brände in den Wäldern Schwedens. In Griechenland waren es schätzungsweise 777. Spitzenreiter sind allerdings Portugal und Spanien mit mehr als 13.000 und knapp 9.000 Bränden. In Deutschlands Wäldern brach 608 mal Feuer in Wäldern aus.

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INFOGRAFIK 23. Juli


30 Jahre ist es nun her, dass der Polizist John McClane aka Bruce Willis sich seinen Weg durch ein Hochhaus voller Schurken freischießen musste, um seine Frau aus den Händen des deutschen Oberschurken, Hans Gruber, zu befreien. Mit 83 Millionen US-Dollar Umsatz an den US-Kinokassen (plus 57,8 Millionen US-Dollar international) schaffte es der Film laut Box Office Mojo in die Top 10 der erfolgreichsten Filme des Jahres 1988. Es sollten noch vier weitere Teile folgen, von denen der bislang letzte 2013 erschien. Einen ähnlichen Kultstatus wie der erste Teil hat aber keines der Sequels erreicht. In diesem Sinne "Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!"

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INFOGRAFIK 23. Juli


In München sind gestern zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die aktuelle Politik der regierenden CSU und den Rechtsruck in der Gesellschaft zu demonstrieren. Unter dem Motto #ausgehetzt hatten mehr als 150 Organisationen zu der Demonstration aufgerufen. Wie die Grafik von Statista zeigt, werden die Themen Flüchtlinge, Einwanderung und Asylpolitik von den Bayern als aktuell wichtigstes zu lösendes Problem im Freistaat angesehen. Der aktuelle Kurs der CSU und der damit verbundene Streit mit der CDU haben der CSU allerdings geschadet, geben 78 Prozent der Befragten an. 54 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage von Infratest Dimap außerdem an, über die derzeitigen Verhältnisse in Bayern beunruhigt zu sein.

Infografik: Die wichtigsten politischen Probleme in Bayern | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 19. Juli


Dass der amerikanische Präsident seinen französischen Amtskollegen schätzt, wurde schon verschiedentlich berichtet. Dieses Wohlwollen verdeutlicht auch eine Analyse von Reuters zum Telefonverhalten von Donald Trump und Wladimir Putin. Demnach hat ersterer seit Januar über 200 Gespräche mit mehr als 40 Staats- beziehungsweise Regierungsoberhäuptern geführt - davon 25 mit Emmanuel Macron. Wieso die beiden so oft miteinander sprechen ist -zumindest auf den ersten Blick - unklar. Putins häufigster Gesprächspartner ist dagegen der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit 28 Telefonaten - hier dürfte die hohe Frequenz zumindest teilweise durch die Berührungspunkte beider Länder im syrische Bürgerkrieg bedingt sein.

Infografik: Mit wem Trump und Putin am häufigsten telefonieren | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 19. Juli


Das gute Wetter lockt in diesem Sommer viele Urlauber ins Freie: Reisen, sportliche Aktivitäten und kulinarische Genüsse machen im Sonnenschein deutlich mehr Spaß - strapazieren aber auch den Geldbeutel, wie die Grafik von Statista zeigt. So sind die Verbraucherpreisindizes ausgewählter Saison-Produkte von Juni 2017 bis Juni 2018 in der Regel gestiegen. Die Grafik zeigt die jeweilige Veränderung in Prozentpunkten an. Griller müssen in diesem Jahr besonders tief in die Tasche greifen, wenn sie ihre Bratwurst genießen möchten. Gleiches gilt für Tennisschläger, Schwimmbadbesuche und Schiffstouren: die Preisindizes all dieser Produkte und Aktivitäten sind sogar stärker angestiegen als der Durchschnitt bzw. Gesamtindex (siehe Linie). Sonnenbrille, Eiscreme und Reisetaschen sind nur wenig teurer als noch vor einem Jahr. Beerenfrüchte und Fußbälle sind sogar preiswerter geworden.

Infografik: Sommerspaß 2018 - oft teurer als im Vorjahr | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 19. Juli


Antisemitismus hat im digitalen Alter signifikant zugenommen. Zu diesem Ergebnis gelangt eine jetzt veröffentlichte Langzeitstudie der TU Berlin mit dem Titel "Antisemitismus 2.0 und die Netzkultur des Hasses". Abzulesen sei der Trend etwa an der Zunahme von judenfeindlichen Äußerungen von Qualitätsmedien wie Welt, SZ, Zeit und FAZ. Wie die Infografik von Statista zeigt, ist der Anteil derartiger Hasskommentare von rund acht Prozent (2007) auf über 30 Prozent im vergangenen Jahr gesprungen. In den Kommentaren werden Gewaltphantasien geäußert, die NS-Judenvernichtung verharmlost und entmenschlichende Vergleiche herangezogen, indem Juden als Pest, Krebs oder Unrat tituliert werden.

Infografik: Antisemitische Kommentare im Internet nehmen zu | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 18. Juli


Apps werden im laufenden Jahr hierzulande fast 1,6 Milliarden Euro Umsatz generieren. Das geht aus einer vom Digitalverband Bitkom veröffentlichten Prognose des Marktforschungsinstituts research2guidance hervor. Seit dem Start des ersten App Stores vor zehn Jahren wurden in Deutschlandetwas mehr als acht Milliarden Euro erwirtschaftet. Entsprechend positiv fällt die Bewertung durch Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder aus: „Mit Apps wurden rund um das Smartphone große Ökosysteme mit Zigtausenden Beschäftigten aufgebaut. Am Anfang dieser Entwicklung standen Apps, die entscheidend zum überwältigenden Erfolg von Smartphones beigetragen haben.“

Infografik: App-Umsatz auf Rekordhoch | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 18. Juli


Die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland nimmt ab. Wie die Infografik von Statista zeigt, ist die Zahl der Menschen, die ein Jahr und länger arbeitlos sind, in den letzten zehn Jahren um rund 0,5 Millionen zurückgegangen. Der Anteil an allen Arbeitslosen liegt zuletzt bei rund 35 Prozent. Um diese Personen noch schneller als bislang wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil einen Gesetzentwurf vorgelegt, der Lohnkostenzuschüsse von bis zu 5 Jahren Dauer vorsieht.

Infografik: Immer weniger Langzeitarbeitslose in Deutschland | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 17. Juli


Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will den Personalnotstand in der Pflege mit höheren Gehältern bekämpfen - er fordert bis zu 3000 Euro pro Monat für Pflegekräfte. Zudem solle Leiharbeit eingedämmt und die Tarifbindung ausgeweitet werden. Besonders die Altenpflege soll so attraktiver werden. Wie die Grafik von Statista zeigt, sind in diesem Bereich die Gehaltsaussichten geringer als in der Krankenpflege. Laut einer Erhebung des IAB lag der Medianwert des Monatsbruttogehaltes in der Altenpflege 2016 bei gut 2.600 Euro. Fachkräfte in der Krankenpflege bekamen gut 3.200 Euro. Inbegriffen sind bereits alle Zuschläge für Nachtdienste oder Arbeit auf der Intensivstation. Im Vergleich zum Jahr 2012 sind die Entgelte gestiegen, Im Durchschnitt aller Beschäftigten in der Pflege um 8,6 Prozent.

Infografik: Was Pflegekräfte verdienen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 16. Juli


Holprige Straßen und schwache Kabel machen der deutschen Wirtschaft laut IW Köln zunehmend zu schaffen. Für besonders große Schwierigkeiten sorgen marode Straßen und Brücken, die bei 30 Prozent der befragten Unternehmen für eine deutliche Beeinträchtigung der aktuellen Geschäftsabläufe sorgen. Die Situation hat sich hier seit der letzten Befragung im Jahr 2013 deutlich verschärft. Das gilt auch für die Kommunikationsnetzte. So wird der schleppende Breitbandausbau für Unternehmen immer mehr zum Problem, wie die Statista-Grafik zeigt. Deutlich verbessert hat sich dagegen der Bereich Energieversorgung.

Infografik: Das bremst Unternehmen in Deutschland | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 16. Juli


Die Zahl arbeitsloser Lehrer steigt in den Sommerferien deutlich an. Erkennbar ist das u.a. daran, dass der Anteil von Arbeitslosmeldungen an allen Arbeitslosmeldungen in den Sommerferien besonders hoch. Wie die Infografik von Statista zeigt, haben 71 Prozent aller arbeitslos gemeldeten Lehrer in Baden-Württemberg ihre Meldung für die Zeit der Sommerferien eingereicht. Die betroffenen Lehrer melden sich für die Dauer der Sommerferien arbeitslos und kehren anschließend in die Beschäftigung zurück. Die Bundesagentur für Arbeit führt das Phänomen darauf zurück, dass der Zeitraum der Sommerferien bei vielen befristet geschlossenen Arbeitsverträgen von Lehrern ausgespart werde.

Infografik: Lehrer melden sich oft in den Sommerferien arbeitslos | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 13. Juli


Entweder die kroatische oder die französische Nationalmannschaft wird am Sonntag den WM-Pokal in den Händen halten – der deutlich wertvoller ist als noch bei der letzten WM, als die deutsche Mannschaft gewann. Wie die Grafik von Statista zeigt, war der Pokal im Jahr 1974 knapp 15.500 Euro wert. Seitdem ist der Goldkurs deutlich gestiegen und sorgt dafür, dass die Trophäe in diesem Jahr mehr als 125.000 Euro wert ist.

Infografik: Der WM-Pokal wird immer wertvoller | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 12. Juli


17 Prozent der Teilnehmer einer im Auftrag von WEB.DE und GMX durchgeführten Umfrage würden Online-Dienste auf die Herausgabe der Daten Verstorbener verklagen. Nun hat der BGH in einem solchen Fall entschieden, dass Erben auf das Facebook-Konto des Verstorbenen zugreifen dürfen. Die Eltern einer 15-Jährigen, die 2012 von einer U-Bahn überfahren wurde, wollen Facebook-Nachrichten der Tochter Aufschluss darüber gewinnen, ob der tragische Tod ihrer Tochter ein Unfall oder Selbstmord war. Das soziale Netzwerk hat den Zugriff unter Verweis auf den Datenschutz bislang verweigert. Der Richterspruch könnte wegweisend sein für den künftigen Umgang mit dem digitalen Erbe. Unabhängig davon sollten sich die Menschen eingehender mit diesem Thema befassen. Bei der Eingangs genannten Erhebung gaben nur acht Prozent der Befragten an, Zugangsdaten für alle aktiven Onlinekonten bei Vertrauenspersonen hinterlegt zu haben.

Infografik: Wer hat Zugriff aufs digitale Erbe? | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 12. Juli


Der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Handelspartnern könnte in den kommenden Wochen und Monaten weiter eskalieren. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass US-Präsident Trump seine Drohung wahr machen sollte und Strafzölle auf Autoimporte erheben ließe. Wie die Infografik von Statista zeigt, würden dies die absoluten Kosten und die Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt gegenüber den bereits eingeführten Zöllen auf Stahl und Aluminium übertreffen. Für Deutschland wäre der wirtschaftliche Schaden in absoluten Zahlen im Falle von Auto-Strafzöllen höher als für China, Kanada oder andere EU-Länder. Den Schaden durch die Strafzölle für Aluminium und Stahl mitgerechnet, wäre Kanada insgesamt am stärksten belastet.

Infografik: Was der Handelskonflikt kosten könnte | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 11. Juli


Am heutigen 438. Verhandlungstag ist im NSU-Prozess nach über fünf Jahren das Urteil gefallen. Gehört wurden laut Daten der Plattform nsu-watch.info knapp 600 Zeugen und Sachverständige von 5 Richterinnen und Richtern. Die fünf Angeklagten wurden von 14 Verteidigerinnen und Verteidigern vertreten, alleine fünf von ihnen arbeiten an der Verteidigung von Beate Zschäpe. Die Nebenklage besteht aus 95 Opfern und Angehörigen, wie die Grafik von Statista zeigt.

Infografik: Der NSU-Prozess in Zahlen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 10. Juli


Die Anzahl der Ehescheidungen in Deutschland hat im vergangenen Jahr weiter abgenommen und lag bei 153500 - so niedrig wie seit 1992 nicht mehr. Das geht aus aktuellen Daten hervor, die das Statistische Bundesamt heute veröffentlichte.

In den 1990er Jahren war die Zahl der Scheidungen kontinuierlich gestiegen bis auf 213.975 Ehescheidungen im Jahr 2003. Seit einigen Jahren geht die Zahl aber zurück, wie die Grafik von Statista zeigt. Im vergangenen Jahr wurden 9.000 Ehen weniger geschieden als noch 2017.

Im Schnitt halten Ehen heute wieder länger als noch vor einigen Jahren: 1991 wurden Ehen nach durchschnittlich 11 Jahren und 9 Monaten geschieden, im Jahr 2017 hatten sie im Schnitt 15 Jahre lang gehalten.

Infografik: Immer weniger Scheidungen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 08. Juli


Der Streit zwischen CDU und CSU schadet der großen Koalition in den Umfragen, die AfD profitiert: Erstmals liegen die Rechtspopulisten mit der SPD gleichauf. Beide Parteien kommen in der aktuellen Sonntagsfrage auf 17 Prozent. Bei Forsa trennt sie lediglich ein Prozentpunkt. Die Union kommt in den aktuellsten drei Umfragen jeweils auf 30 Prozent, wie die Grafik von Statista zeigt.

Die Sonntagsfrage zeigt den aktuellen Wahl-Trend in der Bundesrepublik und wird regelmäßig von den Meinungsforschungsinstituten erhoben.

Infografik: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre  | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 06. Juli


Die Tankstellenbetreiber in Deutschland haben es nicht leicht: die Zahl der Tankstellen geht seit Jahren zurück und die Umsätze mit Kraftstoffen wachsen langsam. Die Branche setzt daher verstärkt auf das Gastronomie-Geschäft mit Fastfood und Getränken. Wie die Infografik von Statista zeigt, konnten die vier großen Marktteilnehmer Aral, Shell, Esso und Total ihre Umsätze im Bereich Gastronomie im Zeitraum von 2012 bis 2017 deutlich steigern. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Auch wenn viele Produkte teurer als etwa bei Fastfood-Ketten sind, greifen Kunden gerne zu, weil sie die flexiblen Öffnungszeiten und das zusätzliche Lebensmittel- und Drogerieartikel-Angebot der Tankstellenshops schätzen.

Infografik: Tankstellen setzen auf das Gastronomie-Geschäft | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 05. Juli


Heute will der Bundestag dem Haushalt für 2018 verabschieden. Insgesamt sind nach der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses Ausgaben in Höhe von 343,6 Milliarden Euro geplant. Davon gehen gut 300 Milliarden an die Ministerien. Den größten Posten macht dabei das Ministerium für Arbeit und Soziales mit 139,18 Milliarden Euro aus, wie die Grafik von Statista zeigt. Den größten Zuwachs verzeichnet das Innenministerium, wo ab diesem Haushalt der Bereich „Bau“ angesiedelt ist – zuvor lag die Zuständigkeit beim Umweltministerium.

Infografik: Der Bundeshaushalt 2018 | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 04. Juli


Auch wenn es erste Einigungen gibt und ein Rücktritt von Horst Seehofer erst einmal kein Thema mehr ist, hat der Unionsstreit um die Flüchtlingspolitik im Meinungsbild der Bundesbürger Spuren hinterlassen. Zwei Drittel der Deutschen glauben, dass die Autorität der Kanzlerin nachhaltig gelitten hat. Trotzdem erhält Angela Merkel in ihrem Amt noch immer mehr Zustimmung als Innenminister Horst Seehofer, wie die Grafik von Statista zeigt. Laut ARD Deutschlandtrend des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap sehen die Befragten als Antrieb für die Auseinandersetzung vor allem die Landtagswahl in Bayern – bei den Anhängern der CSU sagen dies sogar zwei Prozentpunkte mehr als bei allen Befragten. Als langfristige Profiteurin des Konfliktes sehen die Befragten allerdings die AfD, den größten Schaden nimmt die CDU.

Infografik: Die gespaltene Union | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 03. Juli


Beinahe 60 Prozent der Vier- bis Sechsjährigen überschreiten unter der Woche das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfohlene Maß an Medienkonsum. Am Wochenende liegt der Anteil der Kinder in dieser Altersgruppe, die länger als empfohlen glotzen oder zocken laut AOK bei 84 Prozent.

Zwar ist man sich einig, dass zu viel Smartphone- und Fernsehkonsum einen negativen Einfluss auf die Entwicklung kleiner Kinder haben kann, gleichzeitig ist es in der heutigen Welt schwierig den Medienkonsum des Nachwuchses sinnvoll auf unter 30 Minuten täglich einzuschränken.

Bei den Sieben- bis Zehnjährigen liegt der Konsum Wochentags zwar weniger weit über der Empfehlung, am Wochenende jedoch bleibt der Anteil mit 79 Prozent ähnlich hoch und das obwohl in dieser Altersgruppe ein Medienkonsum von bis zu 60 Minuten täglich als unkritisch angesehen wird.

Infografik: Deutsche Kinder konsumieren zuviel Medien | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 03. Juli


In jeder dritten Familie hierzulande spielt körperliche Aktivität in der Freizeit keine Rolle. Dabei scheint das Körpergewicht der Eltern eine Rolle zu spielen: 58 Prozent sind übergewichtig, 22 Prozent davon sogar adipös – dabei sind Väter deutlich häufiger betroffen als Mütter. Die Daten gehen aus der aktuellen AOK-Familienstudie hervor, für die die Krankenkasse knapp 5.000 Familien zu ihren Lebensumständen befragte.

Demnach nimmt mit steigendem Gewicht der Eltern auch die Bewegung ab, wie die Grafik von Statista zeigt. Sind es in Familien mit normalgewichtigen Eltern 25 Prozent, bei denen Bewegung keine Rolle spielt, steigt der Wert in Familien mit adipösen Eltern auf 43 Prozent.

Infografik: Übergewicht der Eltern führt zu Bewegungsmangel | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 02. Juli


Der aktuelle Streit in der Union um Flüchtlinge und Asylbewerber droht die Schwesternparteien zu entzweien. Die bayerische CSU spricht sich für eine Verschärfung der Politik auf nationaler Ebene aus, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will auf EU-Ebene nach Lösungen suchen. Laut einer aktuellen Umfrage von Infratest Dimap trifft sie damit eher den Nerv der Wahlberechtigten. Insgesamt sprechen sich 75 Prozent der Befragten für eine europäische Lösung aus – bei den Grünen ist der Anteil mit 90 Prozent am größten, bei der AfD mit 32 Prozent am geringsten. Allerdings, wenn es um die Umsetzung von Maßnahmen geht, glauben nur 36 Prozent, dass sich diese auch in naher Zukunft umsetzen lassen, wie die Grafik von Statista zeigt.

Infografik: Deutsche wünschen sich europäische Lösung | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

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