Bau : Handwerk: Beibehaltung von Aufträgen der öffentlichen Hand

Ein Handwerker erneuert den Fußboden in einer Schule. /dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Ein Handwerker erneuert den Fußboden in einer Schule. /dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern hat die öffentlichen Auftraggeber aufgefordert, Aufträge aufrechtzuerhalten und geplante möglichst vorzuziehen. Damit könnten Bund und Land entscheidend die wirtschaftliche Situation stabilisieren, sagte Kammerpräsident Axel Hochschild am Donnerstag in Rostock. Die rund 12 200 Handwerksbetriebe im Kammerbereich trügen in der Corona-Krise vor allem in den ländlichen Regionen zur täglichen Versorgung, Daseinsvorsorge und Gesundheit bei. «Dennoch trifft es viele kleine und mittlere Handwerksunternehmen derzeit mit voller Wucht.» Die Kammer begrüße deshalb die Bundes- und Landesprogramme zur Unterstützung der Unternehmen.

von
26. März 2020, 14:19 Uhr

Kommunale Eigenbetriebe und Wohnungsbaugesellschaften sollten jetzt ihre Modernisierungsarbeiten fortführen. «Gerade jetzt besteht die Chance, auch in geschlossenen Schulen oder Schwimmbädern Sanierung- und Reparaturarbeiten unter Beachtung der entsprechenden Hygienevorschriften auszuführen», sagte Hochschild. Viele Räume in öffentlichen Einrichtungen seien derzeit leer, in denen das Handwerk weiter arbeiten könnte. Die Fortführung beziehungsweise das Vorziehen der Aufträge wären eine Art Konjunkturprogramm für die Region.

zur Startseite
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen