Verkehr : Fahrgastverband begrüßt Erhalt der Südbahn-Strecke

Blick durch ein Strecken-Sperrschild auf die leeren Gleise im Bahnhof. /dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Blick durch ein Strecken-Sperrschild auf die leeren Gleise im Bahnhof. /dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat den Erhalt der Mecklenburgischen Südbahn zwischen Parchim und Malchow (Mecklenburgische Seenplatte) begrüßt und zugleich eine Wiederbelebung der Nord-Süd-Trasse Karow-Güstrow gefordert. Die Schweriner Landesregierung habe erfreulicherweise nun doch die Bedeutung einer attraktiven Verkehrsanbindung dieser Region erkannt, teilte der Landesvorsitzende des Verbandes Marcel Drews am Dienstag in Schwerin mit. Aus Sicht der Fahrgäste wäre nach dem langen Protest sicher mehr zu erwarten gewesen - wie ein täglicher Betrieb - aber auch ein touristischer Saisonverkehr mit Einbindung von Plau am See mit mehr Bussen sei ein Erfolg für die Region.

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19. November 2019, 09:09 Uhr

Zwischen Malchow und Parchim war 2014 der Südbahn-Zugverkehr vom Land abbestellt worden, weil es zu wenige Fahrgäste gab. Nun drohte die völlige Stilllegung der Bahnstrecke und ihr Abbau, was auch der Nord-Südverbindung von Plau über Karow nach Priemerburg bei Güstrow drohte, die auch für Güterverkehr wichtig ist. Bei einem Gespräch in der Schweriner Staatskanzlei zog der Betreiber der Strecken seine Stillegungsanträge zurück. Die Kreise Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte, die Schweriner Landesregierung sowie der Betreiber Regio Infra Nord-Ost einigten sich auf einen Erhalt bis 2027 und eine bessere Verzahnung des Saisonverkehrs.

Nach Angaben des Schweriner Verkehrsministers Christian Pegel (SPD) müssen rund neun Millionen Euro in die Südbahnstrecke investiert werden, von denen aber erst rund die Hälfte gesichert sei.

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