Neue Folge „Nachschlag“ : Rekonstruktion und falsches Jungfernblut: Der Hype um den Hymen

Das Ideal der weiblichen Unschuld schränkt Frauen in ihrer sexuellen Selbstbestimmung ein.
Das Ideal der weiblichen Unschuld schränkt Frauen in ihrer sexuellen Selbstbestimmung ein.

Ein intaktes Jungfernhäutchen steht bis heute für die weibliche Unschuld. Doch diese Annahme ist falsch.

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18. Februar 2021, 14:42 Uhr

Osnabrück | In der Hochzeitsnacht muss Blut fließen. Diese Auffassung herrscht bis heute in manchen patriarchal geprägten Gruppen in unserer Gesellschaft. Das Blut soll beweisen, dass das Jungfernhäutchen der Frau durchstoßen wurde – und dass sie bis dahin noch keinen Geschlechtsverkehr hatte. Doch diese Annahme ist medizinisch unhaltbar, und noch viel mehr: Sie erschwert die sexuelle Selbstbestimmung junger Mädchen. Warum mit dem Hype um den Hymen endlich Schluss sein muss, berichtet Journalistin Ankea Janßen im Podcast.

Mit einer Membran und Kunstblut versuchen manche Frauen, ihre Sex-Partner von der eigenen Jungfräulichkeit zu überzeugen.
Nora Burgard-Arp
Mit einer Membran und Kunstblut versuchen manche Frauen, ihre Sex-Partner von der eigenen Jungfräulichkeit zu überzeugen.

In diesem Podcast stellt Moderatorin Louisa Riepe einmal pro Woche ein Thema aus "XL", dem digitalen Wochenend-Magazin, genauer vor. Journalisten erzählen von ihren Recherchen, gewähren Einblick in ihre Erfahrungen vor Ort und beziehen Stellung zu den Themen, die Norddeutschland bewegen.

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Die aktuellen Geschichten des Wochenendes erscheinen immer donnerstags auf www.svz.de/xl.

Fragen und Anregungen zum Podcast können Sie per Email senden an podcast@noz.de.

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