Einfluss von Unterwasserlärm : Meeresmuseum erforscht Hörvermögen von Pinguinen

Eine Tierpflegerin füttert die Pinguine in der Felsenanlage auf dem Dach des Ozeaneum. Getrennt von der Pinguinanlage werden vier Tiere seit etwa einem Monat auf einen geplanten Hörtest vorbereitet.
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Eine Tierpflegerin füttert die Pinguine in der Felsenanlage auf dem Dach des Ozeaneum. Getrennt von der Pinguinanlage werden vier Tiere seit etwa einem Monat auf einen geplanten Hörtest vorbereitet.

Im Stralsunder Meeresmuseum werden derzeit Humboldtpinguine für einen wissenschaftlichen Hörtest trainiert.

svz.de von
12. Mai 2018, 08:10 Uhr

In einem deutsch-dänischen Forschungsprojekt will das Museum zusammen mit weiteren Partnern erforschen, in welchen Frequenzbereichen und Lautstärken verschiedene Pinguin-Arten an Land und im Wasser hören. Wie Projektleiter Michael Dähne erklärte, sind diese Untersuchungen Voraussetzung dafür, später den Einfluss von Unterwasserlärm auf die Tiere beurteilen zu können. Nahrungssuche und Wanderungsbewegungen der Pinguine seien bereits gut erforscht. Über die Hörfähigkeiten der Tiere aber sei nur wenig bekannt, sagte Dähne.

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