Statistisches Bundesamt : Welche Körperteile am häufigsten operiert werden

Die meisten Operationen aus dem Jahr 2017 befassen sich mit dem Darm. Foto: Uwe Anspach/dpa
Die meisten Operationen aus dem Jahr 2017 befassen sich mit dem Darm. Foto: Uwe Anspach/dpa

Die Statistik zu Operationen 2017 zeigt: Mehr als die Hälfte der Patienten war über 60 Jahre alt und hatte Darmprobleme.

svz.de von
08. Oktober 2018, 12:50 Uhr

Wiesbaden | Operationen am Darm sind die häufigsten chirurgischen Eingriffe bei Krankenhauspatienten. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, wurde bei gut jedem Dritten (38 Prozent) stationär im Krankenhaus behandelten Patienten 2017 eine Operation durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Anteil nicht verändert. Gut die Hälfte der chirurgisch Behandelten des Jahres 2017 waren 60 Jahre und älter.

Die häufigsten Operationen in der Altersgruppe über 60:

  1. "andere Operationen am Darm" (dazu zählt zum Beispiel Verwachsungen lösen oder Darmabschnitte aufdehnen)
  2. endoskopische Operationen an den Gallengängen
  3. Implantationen einer Endoprothese am Hüftgelenk

Die häufigsten Operationen in der Altersgruppe 45 bis 59:

  1. "andere Operationen am Darm"
  2. bei Frauen: Operationen an Mittelfußknochen oder Zehen, bei Männern: Zugang zu Lendenwirbelsäule, Kreuz- und Steißbein

Die häufigsten Operationen zwischen 15 und 44:

bei Frauen: Operationen, die im Zusammenhang mit Entbindungen stehen (Kaiserschnitt, Damm nähen, ...)

bei Männern: Eingriffe an der unteren Nasenmuschel (zur Verbesserung der Atmung)

Die häufigsten Operationen bei Kindern bis 14:

  1. Einschneiden des Trommelfells zur Eröffnung der Paukenhöhle (etwa bei Mittelohrentzündungen)
  2. Entfernung der Rachenmandeln (bei Mandelentzündungen)
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