Höhepunkt am 9. Oktober : Sternschnuppen: Auftritt der Draconiden am Himmel steht bevor

Im Oktober kommt mit den Draconiden wieder ein Sternschnuppen-Schauer vom Himmel.
Im Oktober kommt mit den Draconiden wieder ein Sternschnuppen-Schauer vom Himmel.

Der Blick auf den Sternschnuppenstrom der Draconiden ist in diesem Jahr besonders abhängig vom Wetter.

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06. Oktober 2019, 10:00 Uhr

Heppenheim | Das Spektakel um den Sternschnuppenstrom der Draconiden wird in diesem Jahr laut der Vereinigung der Sternfreunde aus Heppenheim eher spärlich ausfallen – das Wetter muss mitspielen.

Ähnlich war es auch bei den Perseiden im August. Die Sternschnuppen blitzten ebenfalls nur zwischenzeitlich zwischen den Wolken auf:


Zum Höhepunkt am 9. Oktober werden voraussichtlich rund zehn Sternschnuppen pro Stunde zu sehen sein, sagte der Vorsitzende der Sternfreunde, Sven Melchert, der Deutschen Presse-Agentur. "Überraschungen sind nie ausgeschlossen, die Vorhersage gibt aber keine Besonderheiten für dieses Jahr an." Wer die Himmelskörper dennoch beobachten wolle, müsse am 9. Oktober früh aufstehen, da später auch noch das Mondlicht störe.

400 Meteore pro Stunde

Die Draconiden scheinen dem Sternbild Drache zu entströmen. Ihr Ursprung wird auf den Kometen 21P/Giacobini-Zinner zurückgeführt. Im Jahr 2011 wurden pro Stunde bis zu 400 Meteore aus diesem Sternschnuppenstrom registriert.

Meteorid, Meteorit, Meteor?

Unterschiedliche Bezeichnungen

Solange die Felsbrocken durch den Weltraum reisen, werden sie als Meteoroide bezeichnet. Fallen sie in die Erdatmosphäre, werden sie dadurch zu Meteoriten. Die Sternschnuppe oder Leuchtspur, die sie bei ihrem Fall durch die Luft erzeugen, wird Meteor genannt.


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