Zu viel Sonneneinstrahlung : Zahl der Hautkrebsfälle in NRW und Hamburg deutlich gestiegen

Hautkrebs-Früherkennung: Die Zahl der Erkrankungen in NRW und Hamburg ist deutlich gestiegen.
Hautkrebs-Früherkennung: Die Zahl der Erkrankungen in NRW und Hamburg ist deutlich gestiegen.

Die Zahl der Krankschreibungen bei AOK-Versicherten wegen Hautkrebs hat sich zwischen 2003 und 2019 mehr als verdoppelt.

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21. Juli 2020, 15:54 Uhr

Düsseldorf | Die Zahl der Hautkrebs-Diagnosen unter den rund drei Millionen Versicherten der AOK in NRW und Hamburg hat laut einer Studie stark zugenommen. Auswertungen zeigten, dass sich zwischen 2003 und 2019 die Zahl der Krankschreibungen aufgrund von Hautkrebs mehr als verdoppelt habe, berichtete die Krankenkasse am Dienstag in Düsseldorf. Versicherte sollten ihre Haut vor zu viel Sonneneinstrahlung schützen und Vorsorgemöglichkeiten nutzen. Eine frühe Diagnose sei wichtig.

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Demnach gab es 2003 unter 100 ganzjährig versicherten Personen 0,08 Krankschreibungen mit der Diagnose "bösartiges Melanom oder sonstige bösartige Neubildung der Haut". 2019 waren es bereits 0,18 solcher Krankschreibungen, wie das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg ermittelte.
Durch zu viel Sonne und häufige Nutzung von Solarien erkranken Menschen am schwarzen Hautkrebs.
dpa/Universitäts-Hautklinik Tübingen
Durch zu viel Sonne und häufige Nutzung von Solarien erkranken Menschen am schwarzen Hautkrebs.


An einem bösartigen Melanom der Haut starben 2016 in NRW 656 Menschen, wie die Krankenkasse unter Berufung Daten des Landeskrebsregisters erklärte. In Hamburg seien es im selben Jahr 86 Betroffene gewesen. Die AOK Rheinland/Hamburg ist nach eigenen Angaben die größte Krankenkasse in Nordrhein-Westfalen und die zweitgrößte in Hamburg.

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