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Schlauchboot und dicke Jachten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Messe „boot“ zeigt 1700 Modelle / Segler, Taucher, Angler und Motorbootfahrer finden Angebote für ihr Hobby

In Halle 13 findet einmal täglich der kontrollierte Untergang statt. Ein mit Lecks präpariertes Schiff bietet das in diesem Fall ungefährliche Erlebnis auf der weltgrößten Wassersportmesse „boot“ in Düsseldorf. „Es ist ein echtes untergehendes Schiff“, sagt Moderator Jürgen Hilcken über den im seichten Wasserbecken liegenden Kahn. Die mutigen Freiwilligen sollen das Loch finden und so schnell wie möglich abdichten.

Am heutigen Sonnabend öffnet die Messe. Freizeit und Sport können immer bequemer werden, wie die Messe zeigt. David Thomas etwa stellt nach eigenen Angaben eine Neuheit vor: einen Motor fürs Surfbrett. Wie von Zauberhand gezogen, saust der junge Mann auf dem flachen Brett durchs Wasser.

Eine umworbene Zielgruppe sind die Anfänger im Wassersport. Einfache Angebote sollen ihnen den Einstieg in die Welt des maritimen Sports ermöglichen. Eines der Modelle – ein Gummiboot, das variabel ist: Es kann als Segelboot, als Board oder als Badeinsel genutzt werden, mit zwei Paddeln wird es zum Kajak. Ohne Luft und zusammengefaltet passe es in eine Golftasche.

1700 Boote sind in den Messehallen auf dem Trockenen ausgestellt. Darunter schnittige Rennboote, Segelschiffe aller Größen und pompöse Millionärsjachten. Für technikbegeisterte Taucher wird ein wasserdichter Tauchcomputer präsentiert, der ein iPhone integriert und demnächst in Serie gehen soll.

Der Mitmachfaktor wird immer wichtiger auf der Wassersport-Messe, die bis zum 26. Januar dauert. Erstmals können Besucher das Segeln ausprobieren – sicher im Wasserbecken. Eine Flotte von acht Optimisten-Booten und eine Windmaschine stehen für einen sicheren Törn bereit. Und an einem künstlichen Fluss in der Kanu-Abteilung dümpeln die Kajaks.


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erstellt am 18.Jan.2014 | 00:35 Uhr

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