Aktienrückkauf gestoppt : Ölkonzern Chevron kappt Förderung und Investitionen

Das Logo von Chevron über einem Handelsposten auf dem Boden der New York Stock Exchange. /AP/dpa
Das Logo von Chevron über einem Handelsposten auf dem Boden der New York Stock Exchange. /AP/dpa

Der US-Ölkonzern Chevron streicht im Zuge der Corona-Krise und fallender Ölpreise seine Förderpläne und Investitionen zusammen.

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24. März 2020, 13:20 Uhr

Auch der Rückkauf eigener Aktien werde vorerst gestoppt, teilte der Konkurrent des Ölriesen ExxonMobil am Dienstag im kalifornischen San Ramon mit. Statt 20 Milliarden US-Dollar (18,6 Mrd Euro) will Chevron in diesem Jahr nur noch 16 Milliarden Dollar in sein Geschäft investieren. Die Produktion im texanischen Permbecken soll 20 Prozent geringer ausfallen als zuletzt geplant.

Zudem gibt der Konzern voraussichtlich deutlich weniger Geld an seine Anteilseigner zurück. Das jährliche Aktienrückkaufprogramm von 5 Milliarden Dollar wurde den Angaben zufolge ausgesetzt. Seit dem Jahreswechsel habe Chevron für 1,75 Milliarden Dollar eigene Anteile vom Markt zurückerworben. Die Dividenden sollen dennoch weiter fließen.

Im ersten Quartal strich der Konzern mehr als eine halbe Milliarde Dollar aus dem Verkauf seines Anteils am Fördergebiet Malampaya auf den Philippinen ein. Im April soll der Verkauf von Förderrechten in Aserbaidschan und einem Anteil an einer Pipeline weiteres Geld einbringen. Auch das Sparprogramm geht weiter. Bis Ende des Jahres will das Management die Betriebskosten um mehr als eine Milliarde Dollar senken.

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