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Plus in zwei Schritten : Mindestlohn am Bau steigt

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Tausende Beschäftigte am Bau in Deutschland erhalten ab 1. Januar 2018 einen höheren Mindestlohn. In der dritten Verhandlungsrunde einigten sich die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt und die Arbeitgeber auf ein deutliches Plus in zwei Schritten, wie beide Seiten in Frankfurt mitteilten.

svz.de von
erstellt am 18.Okt.2017 | 09:27 Uhr

Demnach steigt der bundesweit geltende Mindestlohn für Ungelernte am Bau zum Beginn des neuen Jahres von 11,30 auf 11,75 Euro und ab 1. März 2019 auf 12,20 Euro.

Das entspricht dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zufolge einem jährlichen Plus von rund vier Prozent. Der Mindestlohn für Facharbeiter in Westdeutschland wächst in zwei Schritten von 14,70 Euro auf 15,20 Euro und in Berlin von 14,55 Euro auf 15,05 Euro. Dies entspreche einem Plus von jährlich etwa 1,7 Prozent.

Nach Angaben des Bauindustrieverbandes bekommen etwa 200 000 von insgesamt knapp 800 000 Mitarbeitern im hiesigen Bauhauptgewerbe einen Mindestlohn. Die Laufzeit des Mindestlohntarifvertrags dauert bis 31. Dezember 2019.

Die IG BAU hatte eine Erhöhung des Mindestlohns für Facharbeiter auf 15,60 Euro gefordert und für Ungelernte auf 12,50 Euro in der Stunde. Zudem forderte die Gewerkschaft die Wiedereinführung des Mindestlohns für Facharbeiter im Osten.

IG BAU zu 2. Verhandlungsrunde

Bauindustrie zu 3. Verhandlungsrunde

Mitteilung IG BAU

Mitteilung Bauindustrie

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