Mehr Jugendliche landen nach Vollrausch in der Klinik

svz.de von
12. Dezember 2013, 00:36 Uhr

Trinken bis zum Vollrausch: Die Zahl der jugendlichen Komasäufer in Deutschland ist im vergangenen Jahr minimal gestiegen. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Statistischen Landesämter für 14 Bundesländer hervor, die die Krankenkasse DAK-Gesundheit zusammengestellt hat. Insgesamt landeten 2012 in diesen Ländern mehr als 25 600 junge Leute mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. „Im Vergleich zum Jahr 2003 gibt es eine Zunahme um fast 90 Prozent“, sagte DAK-Sprecher Rüdiger Scharf.

Vor allem im Osten tranken 2012 im Vergleich zum Vorjahr mehr junge Leute bis zum Umfallen. Den stärksten Anstieg gab es in Sachsen-Anhalt (plus 12,5 Prozent), Thüringen (plus 11,2), Sachsen (plus 9,5) und Berlin (plus 9,1). Auch in den westlichen Bundesländern Niedersachsen (plus 8 Prozent), Rheinland-Pfalz (plus 4), Schleswig-Holstein (plus 2,5) und Hessen (plus 1,3) nahm die Zahl der jugendlichen Komasäufer zu. Rückgänge gab es nach den vorläufigen Zahlen dagegen in Baden-Württemberg (minus 6,5 Prozent), Bayern (minus 1,5) und Nordrhein-Westfalen (minus 0,9). In Bremen (minus 12,5 Prozent), Brandenburg (minus 1,2) und Hamburg (minus 0,5) sanken die Zahlen ebenfalls. Der DAK lagen Zahlen für 14 Bundesländer vor, nur Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland fehlten.

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